Heilen können sie nicht, die Schrittzähler, die es quasi an jeder Ecke zu kaufen gibt. Doch Studien der University of Manchester haben erwiesen, dass die kleinen Geräte tatsächlich zu mehr körperlicher Aktivität anspornen und deshalb sowohl Diabetes-Kranken als Herz-Kreislauf-Patienten nützlich sein können. Denn wir wissen alle, dass mehr Bewegung in den allermeisten Fällen der Gesundheit guttut.


Durchschnittlich machten die Patienten 1.700 mehr Schritte

Wichtig ist, vorab zu erwähnen, dass dieser Artikel auf Trends der Zukunft keinen Arztbesuch ersetzt und jeder Patient andere körperliche sowie medizinische Voraussetzungen mitbringt. Darum sprechen wir hier keine pauschalen Empfehlungen aus.


Die besagte Studie bringt den Beweis dafür, dass Patienten mit Diabetes und Herz-Kreislaufpatienten sich deutlich mehr bewegen, wenn sie einen Schrittzähler nutzen. Sie wurde in englischer Sprache in der Fachzeitschrift »JAMA Network Open« an die interessierte Öffentlichkeit gebracht. Die Wissenschaftler fassten 36 verschiedenen Untersuchungen zusammen, an der mehr als 5.200 Personen teilnahmen. Die Aktivitätssteigerungen lagen teilweise im niedrigen, oftmals aber auch im mittleren Bereich. Der Durchschnitt lag bei etwa 1.700 Schritten mehr pro Tag, wenn der Mensch mit einem tragbaren Schrittzähler ausgestattet war.

Regelmäßige Betreuung als zweiter wichtiger Faktor

Wurden die Probanden regelmäßig medizinisch beraten und betreut, so lag ihre Aktivität in der Regel weit über dem Durchschnitt. Sogar dann, wenn die Gespräche mit dem Arzt oder der Ärztin nur kurz ausfielen oder über das Telefon beziehungsweise das Internet stattfanden. Dies zeigt, dass die persönliche Betreuung neben dem Schrittzähler einen wichtigen Faktor darstellt, den man nicht vernachlässigen sollte.

Natürlich können auch gesunde Menschen durch einen Schrittzähler profitieren und ihre Fitness verbessern. Die Geräte sind kostengünstig und leicht zu bedienen, wirken aber teilweise ungemein motivierend. Jeder kann sich seine eigenen Tagesziele setzen, die sich dann mit der Zeit steigern lassen.

Quelle: heilpraxisnet.de

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