Bei der Electric Production Car Series (EPCS) werden Elektroautos auf berühmten Rennstrecken gegeneinander antreten. Alle Teams bekommen dafür eine modifizierte Version des Tesla Model S zur Verfügung gestellt. So soll sichergestellt werden, dass in erster Linie die Künste der Fahrer im Mittelpunkt stehen. Der weiter entwickelte Renn-Tesla trägt den Namen EPCS V2.3 Tesla P100DL und wurde in einigen wichtigen Punkten überarbeitet. So wurde das Gewicht des Fahrzeugs durch den Einsatz von Kohlefaserverkleidungen um 500 Kilogramm reduziert. Auf diese Weise konnte die Beschleunigung von 0 auf 100 Stundenkilometer auf eine Zeit von lediglich noch 2,1 Sekunden reduziert werden. Während der Rennen können zudem Spitzengeschwindigkeiten von 250 Km/h erreicht werden. Spektakulären Rennen sollte somit nichts mehr im Wege stehen.


Im November wird das erste Rennen starten

Die hohen Geschwindigkeiten machten noch einige andere Anpassungen notwendig. So wurden auch die Aufhängung und die Bremsen überarbeitet. Der Reifenhersteller Pirelli hat zudem spezielle Rennreifen für den Elektroflitzer entwickelt. Für die Fahrer wurde zudem der Fahrzeuginnenraum neu gestaltet und an die Gegebenheiten eines Autorennens angepasst. Davon profitieren werden unter anderem der Spanier Alvaro Fontes und die Finnin Emma Kimiläinen. Beide werden für das Team SPV Racing an den Start gehen, das nun die ersten beiden Renn-Tesla erhalten hat. Bis zum Herbst sollen dann auch die anderen teilnehmenden Mannschaften mit den exakt baugleichen Fahrzeugen ausgestattet werden. Das erste offizielle Rennen wird schließlich im November ausgetragen. Vermarktet wird die neue Rennserie von der Firma Electric GT Holdings.


Weitere Marken sollen für die Rennserie gewonnen werden

Dass alle Teams mit einem Tesla unterwegs sein werden, liegt aktuell auch am Mangel an Alternativen. Denn Ziel der Rennserie ist es, möglichst viele grundsätzlich straßenfähige Elektroautos an den Start zu bringen. Bisher gibt es im Sportwagenbereich aber noch keine ernsthaften Konkurrenten für den Tesla Model S. Verschiedene Anbieter – darunter Porsche, Jaguar und BMW – haben aber bereits entsprechende Entwicklungen angekündigt. Zukünftig soll auf der Rennstrecke dann der tatsächlich schnellste Elektroflitzer ausgefahren werden. Dies unterscheidet die neue Rennserie von der Formel E, wo speziell entwickelte Fahrzeuge zum Einsatz kommen. Außerdem finden die Rennen dort in Innenstädten statt und nicht auf legendären Rennstrecken.

Via: Autosport

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