Aktuell ist die Verbreitung von Elektroautos in Deutschland noch ausbaufähig. Bis Ende 2018 liegt die Zahl der angemeldeten Fahrzeuge offiziell bei rund 200.000. Darin sind allerdings auch Plug-in-Hybride enthalten – also Autos, die auch noch über einen Verbrennungsmotor verfügen. Die Hersteller stehen allerdings unter Druck, mehr saubere Fahrzeuge zu verkaufen. Denn ab dem Jahr 2021 drohen Strafzahlungen, wenn der Flottengrenzwert von 95 g CO2/km nicht eingehalten wird. Es ist daher nicht verwunderlich, dass im nächsten Jahr gleich eine ganze Reihe von neuen Elektroautos auf den Markt kommt. Die Voraussetzungen Käufer für die neuen Modelle zu finden, sind gar nicht schlecht: Das Netz an Ladestationen wächst kontinuierlich und die staatliche Kaufprämie steht weiter zu Verfügung.


Bild: Mercedes

Die Oberklasse: Diese Autos sollen Tesla angreifen

Mit dem Tesla Model 3 will der Konzern aus Kalifornien den Massenmarkt erobern und damit auch zu einem direkten Konkurrenten für die vielen Volumenhersteller in Europa werden. Doch im nächsten Jahr werden gleich drei neue E-Autos auf den Markt kommen, die Tesla direkt im Luxus-Segment angreifen sollen. Am preiswertesten wird der neue Mercedes EQC sein, der es für 70.000 Euro auf eine Reichweite von 450 Kilometern bringt. Gleich zwei neue Modelle bringen Töchter des Volkswagen-Konzerns auf den Markt: Der Audi e-tron wird 79.900 Euro kosten und kommt 400 Kilometer weit. Noch teurer ist der Porsche Taycan mit einem Preis von 99.000 Euro und 450 Kilometern Reichweite. Es dürfte spannend werden, zu beobachten, ob es tatsächlich gelingen wird, Tesla im Luxus-Segment relevante Marktanteile abzunehmen.

Die Revolution im Kleinen: E-Autos zu erschwinglichen Preisen

Auf der anderen Seite der Preisskala kommen im nächsten Jahr ebenfalls zwei interessante Modelle auf den Markt. Zum einen der e.GO Life aus Aachen. Hinter dem kleinen Elektroflitzer stecken die Macher, die zuvor schon den StreetScooter entwickelten und an die Deutsche Post verkauften. Ursprünglich sollten die ersten Stadtflitzer für 15.900 Euro mit einer Reichweite zwischen hundert und zweihundert Kilometern schon im vergangenen Jahr auf den Markt kommen. Bei einigen Teilen kam es aber zu Lieferverzögerungen. Dieselbe Zielgruppe bedient auch der in der Schweiz entwickelte Microlino, der nur 2,40 Meter lang ist und wie eine kleine Knutschkugel aussieht. Für 10.000 Euro sollen die Kunden immerhin rund 100 Kilometer mit einer Akkuladung fahren können.


Via: ADAC

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