Elektroautos sind jüngst wieder vermehrt im Gespräch. Das ist zuletzt auch den angekündigten Neurregelungen seitens der Bundesregierung zu verdanken. Mit einer 4000 Euro Kaufprämie ist es für viele jedoch nicht getan. Die Kombination aus Förderung, einem ausgebauten Ladenetz, Schnellademöglichkeiten und bessere Akkuperformances, dürften schon eher zielführned sein. BMW hat nun gezeigt, dass aus den herkömmlichen Elektroauto-Akkus noch eine Menge herausgekitzelt werden kann. Dank einer höheren Speicherdichte der Lithium-Ionen-Zellen von Samsung konnte die Normreichweite des BMWi3 auf 300 Kilometer, von ursprünglich 190 Kilometer, erhöht werden.


BMW i3

Mehr Elektrolyt und verbessertes Aktivmaterial

Der Elektromotor des BMWi3 leistet 170 PS und beschleunigt das Fahrzeug in 7,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Dem Normverbrauch zufolge benötigt der E-Flitzer 12,6 kWh pro 100 Kilometer. Das neue Akku-Paket, sorgt für eine längere Reichweite und schraubt auch die reale Reichweite auf 200 Kilometer empor. Zudem kann das Paket auch beim Einsteigermodell mit 60 Ah Energiespeicher nachgerüstet werden. Der überarbeitete Akku liefert jetzt 94 Ah, was 33 kWh entspricht. Davon können 29kWh real genutzt werden. BMW erläutert, dass mehr Elektrolyt und eine Anpassung des Aktivmaterials zur Erhöhung der Zellkapazität des Samsung-Akkus führten. Angerundet wird das Ganze dann noch mit der Ausweitung des mehrphasigen AC-Schnellladens auf 11kW. So beträgt die Ladezeit des neuen BMWi3 2016 an einer Schnelladestation drei Stunden, beim Hausstrom sind es immer noch recht lange zehn Stunden. Die Ladezeit hat sich im Vergleich zum älteren Modell, das lediglich einphasig mit 7,4 kW geladen werden kann, nicht wesentlich verlängert.


Die Optimierungen der Akkutechnologie zeigen, dass auch aus den aktuellen Akkus noch einiges herausgekitzelt werden kann. Mit Sicherhheit werden auch andere Hersteller hier weiter tüften um den Kunden bessere Reichweiten-Resultate präsentieren zu können.

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