Elektroautos werden immer beliebter. Aber mit zunehmender Verbreitung steigt auch der Bedarf an Ladestationen. Im öffentlichen Raum gibt es aktuell zu wenig davon – und das Laden an der Steckdose in der Garage ist für viele Nutzer nur wenig praktikabel. Wer auf der sicheren Seite sein will, der kommt um eine private Wallbox nicht herum. Aber für welche Variante soll man sich entscheiden? Der ADAC hat sich zwölf verschiedene Modelle angeguckt, von denen der Automobilclub sechs uneingeschränkt empfehlen kann.


Tesla Motors - Elektroautos

Zwölf Wallboxen im Test

Die Wallboxen im ADAC-Test hatten verschieden Ladeleistungen, die zwischen 3,7 und 22 Kilowatt variierten. Preislich lagen die Modelle im Bereich zwischen 300 und 2000 Euro. Wer auf der Suche nach einer Ladestation für seine heimische Garage ist, der sollte bei der Kalkulation noch den Preis für den Anschluss beachten. Dieser sollte nämlich von einem Fachmann durchgeführt werden.


Die Tester vom ADAC bezogen unter anderem die Zuverlässigkeit der Wallboxen, ihr Bedienkonzept sowie ihre Sicherheit mit in ihr Urteil ein. Dabei erreichten drei der getesteten Wallboxen die Note „sehr gut“ – die ABL eMH1, die Keba Kecontact P30 und die Mennekes Amtron Xtra 22 C2. Als Sieger ging die Wallbox des deutschen Herstellers ABL aus dem Test hervor. Für den relativ moderaten Preis von 865 Euro bietet die Box eine Ladeleistung von 11 Kilowatt. Günstige Wallboxen wie die von den Herstellern Annies-Carparts und Franz Röcker schnitten im Test eher schlecht ab, vor allem was die Sicherheit betrifft.

Käufer sollten auf größtmögliche Kompatibilität achten

Was die generellen Kriterien für den Kauf einer Wallbox angeht, so sollten die Kunden darauf achten, dass ein Gleichstromfehlerschutz (FI B) und ein Wechselstromfehlerschutz in dem Gerät verbaut ist. Andernfalls werden teure Nachrüstungen im Hausnetz nötig. Außerdem sollte die gewählte Wallbox unterschiedliche Lademmodi unterstützen, um möglichst viele Elektroautos laden zu können und so auch für einen späteren Autotausch vorbereitet zu sein. Generell sollte beim Kauf einer Wallbox nicht am falschen Ende gespart werden, da günstigere Modelle häufig auch Kompromisse bei der Sicherheit eingehen. Allerdings sind die teureren Modelle auch nicht unbedingt immer die besseren. So erhielt das Modell WALL BOX CHARGERS Commander trotz des recht hohen Preises von knapp 1300 Euro nur die Note 4,5

via ADAC

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