Vorgestern präsentierte Google eine neue Studie, die darüber Auskunft gibt, wie die Menschen mit ihrem Smart Home leben. Google Home und Amazonas Alexa stehen ganz oben auf der Liste der meistbenutzten Systeme – und ihre Besitzer behandeln sie tendenziell eher wie Menschen als wie tote Maschinen.


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Die User entschuldigen sich sogar bei ihren Geräten

Wir wissen nicht, wer von euch bereits im Smart Home lebt, aber einige werden sicher schon mit dabei sein. Google hat in seiner Untersuchung festgestellt, dass erstaunlich viele Menschen das Gefühl haben, mit einem Freund zu sprechen, wenn sie ihr Smart Home per Sprache steuern. 41 % der mehr als 1.600 befragte Personen gehen deshalb auch sehr menschlich mit ihrem digitalen System um: Sie bedanken sich für ausgeführte Aktionen, sagen artig »bitte«, statt einfach kalt zu befehlen, und entschuldigen sich sogar für fehlerhafte Anweisungen. »Die Leute lassen sich auf ihre sprachgesteuerten Lautsprecher ein, als wären diese Menschen«, gibt Google in einem Blogeintrag zum Besten. »Sie nehmen die Geräte nicht als ein elektronisches Spielzeug wahr, sondern eher wie eine andere Person oder einen Freund.«


Für 72 % gehört die Nutzung mittlerweile zur Tagesroutine

Ganze 72 % der User geben an, dass die Nutzung der Geräte längst zu ihrer Tagesroutine gehört. Zum Beispiel verwenden sie häufig die Erinnerungsfunktion, wenn sie später noch etwas kaufen möchten oder sie checken die Abfahrtzeiten im öffentlichen Nahverkehr. Das läuft auf dem digitalen Weg alles viel schneller ab, ohne irgendwelche Listen zu schreiben oder lange im Internet herumzusuchen. Die Frage, ob die User sich fürchten, ein Stück ihrer Privatsphäre zu verlieren, spricht Google allerdings nicht an. Schließlich bleiben die Geräte ständig eingeschaltet und hören dauerhaft zu, was geredet wird. Und manche Dinge werden sogar aufgenommen. Wer glaubt, einen digitalen Freund im Haus zu haben, wird sich wahrscheinlich ohnehin diesbezüglich keine Sorgen machen.

Quelle: fastcompany.com

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