Abstandsregeltempomat, automatische Bremstechnologie und Kollisionssensor – diese Technik ist der anspruchsvolle Kunde von seinem neuen Volkswagenmodell gewohnt. In einem Werbespot des renommierten Autoherstellers erschien jetzt ein Kinderwagen mit diesen Features: ein cooler Gag, aus dem durchaus ein ernsthaftes Produkt werden könnte. Der Handgriff am Kinderwagen wird damit (beinahe) überflüssig.


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Bild: Volkswagen

Der selbstfahrende Kinderwagen – mehr als nur ein Gag?

Wie oft haben Eltern sich nicht schon gewünscht, der Kinderwagen würde sich ganz von selbst bewegen? Wenn das brüllende Baby sich beispielsweise unterwegs nur auf dem Arm beruhigen lässt, dann wäre es überaus praktisch, käme der Wagen automatisch hinterhergefahren. Oder bei Regenwetter: Mit einem selbstfahrenden Kinderwagen wird endlich die Hand für den Schirm frei. Und noch dringender: Bei zwei Kindern mit geringem Altersabstand kann Mama oder Papa gemütlich den Buggy des älteren Kindes schieben oder mit dem großen Zwerg herumalbern, während der Babywagen auf Schritt und Tritt folgt. Das macht den überdimensionalen Geschwisterwagen überflüssig und bringt ein fettes Plus an elterlicher Flexibilität.

Video: Volkswagen baut den Prototypen des selbstfahrenden Kinderwagens


Echter Prototyp im neuen Spot zu sehen?

In dem oben eingefügten neuen Spot von Volkswagen sehen wir, wie Volkswagenmitarbeiter den Prototypen des selbstfahrenden Kinderwagens bauen und testen. Allerdings lässt der Automobilhersteller die nun aufhorchenden Eltern darüber im Unklaren, ob die Aktion diesmal ernst gemeint ist und die Neuheit tatsächlich irgendwann in Serie geht. Es gibt sicher auch einige gute Gründe, das Projekt mit Vorsicht zu betrachten: Ein Kinderwagen, den Mama oder Papa fest am Handgriff hält, fällt im Ernstfall nicht so schnell um, auch wenn mal eine tiefere Bodenwelle kommt. Außerdem wissen wir ja, dass ein waches Baby lieber in ein vertrautes Gesicht als irgendwo die Landschaft blickt. Genau aus diesem Grund sind Kinderwagen für die Kleinsten so gebaut, dass die Eltern hineinblicken und ihr Baby bei Bedarf schnell trösten und ihm flirten können. Wenn der selbstfahrende Kinderwagen im Endeffekt nur ein Hilfsmittel für smartphonesüchtige Eltern wird, die auch unterwegs Hände und Augen nicht vom Display lassen können, verzichten wir doch lieber auf ihn, oder?

Quelle: gizmodo.com

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