Wer wünscht sich nicht zum Jahreswechsel einen glücklichen Neustart, mit mehr Achtsamkeit und intensiveren Momenten der Freude? Allzu schnell rast unser Leben an uns vorbei, gefüllt mit Arbeit und Alltagsstress. Tiefempfundenes Glück lässt sich bei all dem Trubel nur selten blicken, dabei ist es gar nicht so schwer zu erreichen.


Glück, Freiheit, Urlaub, Freude

Über 700 Personen nahmen an der »Grant and Glueck Studie« teil

Wie wird der Mensch wirklich glücklich? Diese Frage sollte eine Langzeitstudie der Harvard Universität klären, die sich über volle 75 Jahre erstreckte. Über 700 Personen nahmen an der »Grant and Glueck Studie« teil, die den Zusammenhang zwischen Psyche und Gesundheit ergründen sollte. Heraus kam unter anderem die Binsenweisheit, dass enge zwischenmenschliche Beziehungen uns glücklicher machen. Menschen besitzen schlichtweg ein starkes Bedürfnis, sich mit anderen zu verbinden und auch in schweren Lebensphasen zueinanderzustehen. Davon profitiert nicht nur derjenige, der Hilfe empfängt, sondern auch der Geber der guten Gabe.


Viele scheinen das auch ganz intuitiv zu wissen, die Nachfrage nach ehrenamtlicher Betätigung ist groß. Doch oftmals fehlt die Zeit und teilweise auch das Selbstbewusstsein, die Sache einfach mal konkret in die Hand zu nehmen. Auch die Angst, eine verbindliche emotionale Verpflichtung einzugehen, hält Menschen davon ab, sich für andere zu engagieren. Diese Hürden zu überwinden stellt nicht nur eine spannende Herausforderung dar, sondern am Ende wartet tatsächlich das Glück.

Helfen setzt gleich mehreren Glückshormone frei

Die Hirnforschung fand heraus, dass beim aktiven Helfen die Glückshormone Serotonin, Dopamin, Endorphin und Oxytocin freigesetzt werden. Dopamin ist dabei hauptsächlich für die Vorfreude verantwortlich, während das Serotonin nach erfolgtem Einsatz ausgeschüttet wird, wenn Lob und Anerkennung folgen. Oxytocin hingegen bewirkt Gefühle des Zusammenhalts und der Verbundenheit. Auf den Serotonin-Effekt können wir tatsächlich auch verzichten, denn Helfen bereitet auch dann Freude, wenn keine direkte positive Rückmeldung erfolgt. Das beweisen zum Beispiel Menschen, die Patenschaften für Kinder in anderen Erdteilen übernehmen und ihre Patenkinder niemals persönlich zu Gesicht bekommen.

Einander zu helfen, das funktioniert auf vielerlei Weise und muss nicht einmal besonders zeitintensiv sein. Welche Idee kommt dir fürs neue Jahr, um dein persönliches Stück vom Glück einzuheimsen – und es zugleich mit anderen zu teilen?

Quelle: geo.de

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