Nachdem zuletzt die erste Espressomaschine ins Weltall transportiert wurde, haben die schwedischen Brüder Alexander und Benjamin Jönsson nun für eine weitere Innovation gesorgt: Mit Hilfe eines Wetterballons schickten sie einen Donut ins Weltall. Eine an der Transportkonstruktion befestigte Kamera filmte zudem die Reise. Für ihre Aktion mussten die beiden Schweden allerdings in das benachbarte Norwegen ausweichen. Denn während die schwedischen Behörden für die Genehmigung des Fluges eine Gebühr von mehr als tausend Euro verlangten, wurde der Weltraumtransport in Norwegen kostenfrei genehmigt.


Donut landete im Wasser

Der mit Donut und Kamera ausgestattete Wetterballon, stieg zunächst auf eine Höhe von 32 Kilometern, bevor er platzte und damit die Rückkehr des Donuts auf die Erde einleitete. Insgesamt dauerte der Flug rund fünf Stunden, wobei der Donut offensichtlich nicht über die Grenzziehungen in Europa informiert war. Er landete nämlich in Schweden in einem See. Dort halfen Freiwillige der „Swedish Sea Rescue Society“ den Weltraumdonut zu finden. Dieser hatte – dies zeigen die Videoaufnahmen – den Flug eigentlich unbeschadet überstanden, war dann allerdings bereits ziemlich durchnässt, als er schließlich gefunden wurde.


Auch Sternburg Bier war schon im Weltall

Leider wird also vorerst ungeklärt bleiben, inwieweit sich der Geschmack eines Donuts durch einen Besuch im Weltraum verändert. Die beiden schwedischen Brüder sind allerdings keineswegs die ersten, die in Privatinitiative ungewöhnliche Dinge ins Weltall schickten. So sorgten drei Leipzeiger vor einiger Zeit für Aufsehen, als sie eine Flasche des Billigbieres „Sternburg“ auf ähnliche Art und Weise ins Weltall sendeten.

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Quelle: Geek

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