Ein Team von Wissenschaftlern staunte nicht schlecht, als es während einer Expedition auf den Philippinen auf zwei Amphibien-Arten stieß, die lange als ausgestorben galten. Die Palawan-Kröte (Pelophryne albotaeniata) sowie der Malatgan Flusslurch wurden während einer Forschungsreise in der Inselprovinz Palawan entdeckt. Die Forscher wollten während der Expedition die Biodiversität der Region untersuchen.


Bild: Centre for Sustainability
Bild: Centre for Sustainability

Die verlorenen Spezies

Die Reise wurde im Rahmen einer Untersuchung unternommen, deren Ziel es ist, ein Naturschutzgebiet namens “Cleopatra’s Needle Protected Area” zu erschaffen. Laut National Geographic ist es gut 50 Jahre her, dass die beiden Tiere zuletzt beobachtet werden konnten. Nun wurden sie wiederentdeckt – und das per Zufall. Ein Student lief an dem Lurch vorbei und hielt ihn für einen Wurm.

Die Forscher arbeiten mit einer Reihe von Kooperationspartnern zusammen, darunter auch das Centre for Sustainability und Mitgliedern des Stammes der Batak. Ihr Ziel ist es, das außergewöhnliche Ökosystem auf Palawan zu schützen. Das Projekt soll mehr als 40.000 Hektar im Süden der Inselregion Palawan schützen. Palawan ist ein beliebtes Ziel für Touristen, aber weite Teile der Region sind dennoch im Vergleich zu anderen philippinischen Wäldern recht schlecht entwickelt. Der Tourismus konzentriert sich auf den nördlichen Teil von Palawan. Die Forscher halten es durchaus möglich, im Verlauf des Projekts noch auf andere Tiere zu stoßen, die als ausgestorben gelten.


I never imagined that the Palawan toadlet would be found again within the area we were working to protect. Finding lost species is always exciting, but to rediscover two lost species in forest that we are working to have protected is just incredible, and validates the need for projects such as this to prevent the extinction of such elusive species”, so Robin Moore, der für die Global Wildlife Conservation arbeitet.

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