Gerüchte und Spekulationen über eine Kryptowährung von Facebook gibt es schon länger. Heute ist es nun so weit. Das soziale Netzwerk gab bekannt, eine eigene digitale Währung namens Libra auf den Weg bringen zu wollen, die in Apps wie WhatsApp und dem Facebook Messenger integriert werden kann. Geld versenden soll so so leicht werden wie eine Nachricht zu versenden.


Libra kommt nicht allein von Facebook

Libra wurde von einer Non-Profit-Organisation mit dem selben Namen entwickelt. An dieser sind 28 einzelne Unternehmen beteiligt, darunter Mastercard, PayPal, Visa, Spotify, eBay und Uber. Das bedeutet, dass Facebook auch keine alleinige Kontrolle über Libra hat, sondern sich diese Kontrolle zu gleichen Teilen auf alle 28 Mitglieder der Libra-Organisation verteilt. Der Sitz von Libra soll in der Schweiz liegen.


Zusammen mit Libra hat Facebook einen neuen Service namens Calibra vorgestellt, der als digitale Wallet fungieren soll. Facebook-CEO Mark Zuckerberg hofft, dass die Funktionen von Calibra mit der Zeit deutlich ausgebaut werden, sodass die Nutzer beispielsweise problemlos mit Libra für Kaffee bezahlen können.

Weltweite Kritik

Weltweit wird der Schritt von Facebook eher mit Sorge betrachtet. „ This transaction instrument will allow Facebook to again accumulate millions of millions of items of data. This reinforces my conviction on the need to regulate digital giants and ensure they are not in a monopolistic situation„, so der französische Finanzminister Bruno Le Maire.

Andere fanden deutlichere Worte, wie etwa der US-Senator Sherrod Brown: „ Facebook is already too big and too powerful, and it has used that power to exploit users‘ data without protecting their privacy. We cannot allow Facebook to run a risky new cryptocurrency out of a Swiss bank account without oversight.

via Libra Association

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