Große Internetfirmen wie Google oder Facebook haben bereits riesige Marktanteile erobert. Um weiteres Wachstum zu generieren, muss sich daher vor allem die Zahl der Internetnutzer insgesamt erhöhen. Kein Wunder also, dass beide Firmen fieberhaft daran arbeiten, die Verbreitung des Internets zu fördern. Facebook hat dafür zuletzt spezielle Drohnen entwickelt, die Internetsignale versenden sollen. Nun hat das Unternehmen auch das Weltall in den Blick genommen. Gemeinsam mit dem französischen Unternehmen Eutelsat baut das Unternehmen an einem Satelliten, der dann über dem südlichen Afrika kreisen soll. Auf diese Weise wird das Internet dann auch in Regionen verfügbar, wo auf dem Boden keine entsprechende Infrastruktur besteht.


Zweidrittel der Weltbevölkerung haben noch keinen eigenen Internetzugang

Der AMOS-6 genannte Satellit befindet sich dabei bereits im Bau und soll schon nächstes Jahr in die Erdumlaufbahn geschossen werden. Facebook möchte dann mit lokalen Firmen zusammenarbeiten, die den Internetzugang vor Ort vertreiben sollen. Detaillierte Angaben zu den Kosten des Internetzugangs per Facebook-Satellit wurden bisher nicht bekannt gegeben. Das Projekt ist aber Teil der Internet.org Initiative. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, die Zweidrittel der Weltbevölkerung, die bisher keinen eigenen Internetanschluss haben, dauerhaft mit einem Onlinezugang zu versorgen. Alleine der nun geplante Satellit soll dabei Millionen Menschen mit dem Internet verbinden.


Google soll für Internet in Sri Lanka sorgen

Google hat logischerweise ein ähnliches Interesse an einer weiteren Verbreitung des Internets. Der Suchmaschinenkonzern setzt dabei aber nicht auf Satelliten, sondern auf riesige Ballons, die in die Stratosphäre aufsteigen und von dort die entsprechenden Signale versenden. Auch hier dürfte die Umsetzung der Idee nicht mehr lange auf sich warten lassen. Im Juli verkündete die Regierung von Sri Lanka, dass die Google-Ballons auch in den abgelegenen Regionen des Inselstaats für eine dauerhafte Internetverbindung sorgen sollen. Beginnen soll das Projekt dabei im März nächsten Jahres.

Via: Eutelsat

1 Kommentar

  1. vcds

    7. Oktober 2015 at 17:10

    Und somit kann man noch mehr Daten abgreifen..

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