Das Happy Meal von MacDonald’s richtet sich ganz konkret an kleine Kinder, darum liegt jedem Menü in der Regel auch ein kleines Plastikspielzeug bei. Dabei gibt sich der Konzern sehr erfindungsreich, es werden immer wieder neue Themen und Trends aufgegriffen. Die Sache hat allerdings einen bedeutenden Haken: Die Teile landen schneller schneller im Müll, als die Pommes verdaut sind.


Von Happy Meal from USA – LadenthekeUploaded by fundriver, CC BY-SA 2.0, Link

Nächstes Ziel der Petition: die halbe Million!

Die Freude über die Happy-Meal-Spielzeuge ist zwar zuerst riesengroß, doch besonders viel lässt sich mit den bunten Produkten leider nicht anstellen. Sie leiden meistens eher an Funktionsarmut, sind also eher als Kinderköder gedacht. Darum verlieren die Kleinen normalerweise schnell das Interesse an den Plastikfiguren. Zwei kleine Mädchen aus Southampton machen sich nun Sorgen über die Umweltverschmutzung, die daraus folgt, dass Millionen von Happy-Meal-Toys regelmäßig nach kurzer Spielzeit auf der Müllkippe landen. Sie heißen Caitlin und Ella, sind 7 und 9 Jahre und haben nun eine Petition gestartet. Bei Redaktionsschluss lag die Zahl der Unterzeichner bei knapp unter 400.000, als nächstes Ziel sind 500.000 Unterschriften anvisiert.

»Wir möchten, dass wir nur nachhaltige Dinge bekommen …«

Die Mädchen beschreiben ihren Wunsch auf ihre kindliche Weise folgendermaßen: »Wir gehen gern bei Burger King und McDonald’s essen, aber Kinder spielen mit den Plastikspielzeugen, die sie uns geben, immer nur ein paar Minuten, bevor sie dann weggeworfen werden und Tieren schaden und das Meer verschmutzen. Wir möchten, dass wir nur nachhaltige Dinge bekommen, um den Planeten für uns und für zukünftige Generationen zu schützen … Es genügt nicht, recyclebare Spielzeuge herzustellen – große, reiche Firmen sollten überhaupt keine Spielsachen aus Plastik machen.«


McDonald’s hat sogar bereits auf die Petition reagiert. Der Konzern gab Folgendes bekannt: »Wir bemühen uns, Plastik in unserem gesamten Geschäft zu reduzieren, einschließlich der Happy-Meal-Spielzeuge.« Aktuell stehen Überlegungen im Raum, sich auf Bücher, Kuscheltiere und Brettspiele zu konzentrieren. Schon allein diese Änderung würde den Verbrauch von Hartplastik um geschätzte 60 Prozent reduzieren. Ob die Mädchen damit ihr Ziel erreicht hätten? Wahrscheinlich würden sie es mit einer weiteren Petition versuchen, denn 40 % der ursprünglichen Plastikmenge ist noch immer ziemlich viel.

Quelle: treehugger.com, change.org

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