Fleye ist eine Drohne, deren Propeller im Mantel des Kugel-Körpers versteckt sind. Das soll potentielle Verletzungsrisiken minimieren. Zudem sorgt das etwas andere Design für Aufsehen und grenzt sich deutlich von herkömmlichen Drohnen ab.


Kugeldrohne

Fleye: Schicke Kugeldrohne mit Akku-Schwäche

Aktuell wird Fleye auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter gefeatured. Die Finanzierungsrunde läuft bis zum 15. Januar 2015. Bisher konnten bereits etwas mehr als 49.000 US-Dollar eingesammelt werden. Ziel sind 175.000 US-Dollar. Der Vorteil bei Fleye ist, dass es bereits erste funktionierende Prototypen gibt, zudem erhielt das Projekt auch schon eine Anschubfinanzierung. Für 699 Euro kann man sich eine dieser coolen Kugeldrohnen sichern. Die Angebote für 599 Euro sind bereits aus. Fleye ist mit diversen Sensoren ausgestattet. Mit an Bord sind unter anderem ein GPS-Sensor, Trägheits- sowie Beschleunigungssensoren. Zudem ist die Kugeldrohen auch in der Lage per Ultraschall die Umgebung zu scannen und darüber auch zu kommunizieren. Eine Kamera haben die Entwickler ebenfalls verbaut. Die HD Kamera ermöglicht hochauflösende Bilder im Full-HD-Format mit 30 Bildern pro Sekunde.
Kugeldrohne


Die Video- und Foto-Dateien werden auf einer MicroSD-Karte abgespeichert. Gesteuert wird Fleye mittels Android oder iOS Smartphone und hauseigener App. Auf dem Smartphone-Display wird stets das Live-Bild, wenn auch nur in einer geringen Auflösung, übertragen. Ein wenig schwach ist der verbaute Akku, der eine Flugzeit von gerade einmal zehn Minuten ermöglichen soll. Ziemlich dünn, bedenkt man, dass Konkurrenzmodelle mittlerweile 20-25 Minuten in der Luft verharren können. Beim Akku kann man jedenfalls nachlegen, immerhin wiegt Fleye gerade einmal 450 Gramm, das ist durchaus leicht für ein derartiges Flugobjekt. Die Entwickler versprechen nach einem erfolgreichen Start, das SDK und die API zu öffnen um Drittentwicklern spannende Anwendungen für die neue Drohen ermöglichen zu können. Die Kugeldrohne dürfte deutlich robuster sein als Quadrocopter mit außenliegenden Propellern. Das Smartphone kann übrigens auch in einen Controller gesteckt werden, um die Drohne noch eleganter steuern zu können.

Fleye im Video

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