Im Internet kursieren bereits eine Fülle kostenloser Dokumente, die Anleitungen und auch fertige Zahlencodes für 3D-Drucker beinhalten. Mittlerweile kann man schon viele tolle Gebilde mit einem 3D-Drucker erschaffen. Das Problem dabei ist jedoch, dass ein Großteil der verfügbaren 3D-Drucker einfach noch unbezahlbar ist. Zudem handelt es sich oftmals um Apparaturen, die recht groß sind und viel Platz in den heimischen vier Wänden wegnehmen.


FLUX ist mehr als ein gewöhnlicher 3D-Drucker

Dank kreativen Köpfen und Tüftlern wird es schon in naher Zukunft jedoch auch Geräte geben, die mehr als nur den Druck in der dritten Dimension beherrschen, weniger kosten und daher auch für den Privatanwender von großem Nutzen sein dürften. Den Anfang macht das Team von FLUX Technology LLC mit dem FLUX. Hierbei handelt es sich um einen modularen Bausatz, der in der Lage ist 3D-Erzeugnisse zu drucken, Gegenstände mit einer Lasergravur zu versehen und darüber hinaus auch Gebilde einzuscannen. Die letzte Funktion bietet sich bestens dafür an, Gegenstände in 3D-Modelle zu verwandeln um diese beispielsweise am PC weiter bearbeiten zu können.


FLUX ist aktuell Gegenstand einer Crowdfunging-Kampagne bei Kickstarter. Dank der verschiedenen und einfach aufsteckbaren Module avanciert FLUX zu einem Universalwerkzeug, welches viele Geräte vereint. Die drei Hauptfunktionen seien den Machern von FLUX zufolge jedoch erst der Anfang. Erweiterungen der Funktionen sollen durch ein offenes SDK (Entwicklerschnittstelle) erreicht werden. Dabei können Drittentwickler ihren Ideen freien Lauf lassen. Laut FLUX Technology LLC befinden sich auch schon Aufsätze in der Entwicklung, die in der Lage sind Lebensmittel oder Keramik-Produkte drucken zu können.

Apps für Tablets und Smartphones sollen folgen

Die Bedienungen von FLUX gleicht einem Kinderspiel. So kann der Drucker, Laser und 3D-Scanner auch beispielsweise mit dem Tablet  bedient werden. Apps für iOS, Android und Windows Phone sind bereits in Arbeit. Weitere unterstütze Betriebssysteme sind Windows, Mac OS X und Linux.

FLUX ist bereits vollendet. Die Hersteller warten jetzt nur noch auf eine erfolgreiche Finanzierung um das Gerät in die Massenproduktion schicken zu können. Mehr als 250.000 US Dollar konnten schon eingesammelt werden. Das Ziel betrug zunächst 100.000 US Dollar und die Kampagne geht noch bis zum 21. Dezember. Wer eines der Geräte als Early Adopter erwerben möchte, der bezahlt über Kickstarter 549 US Dollar. Im Lieferumfang mit inbegriffen sind dabei die Module für den 3D-Drucker und Scanner. Die Einheit für die Gravur schlägt noch einmal separat mit 80 US Dollar zu Buche. FLUX hat sehr gute Chancen als kleine Revolution in die Geschichte der 3D-Drucker einzugehen.

1 Kommentar

  1. Torben Herman

    25. November 2014 at 13:15

    Sieht gut aus und scheint zu halten, was es verspricht! Nicht mehr die alten eckigen Kästen, sondern was für den Schreibtisch. Nicht jeder braucht so einen Industrie-Drucker-Look, sondern will den 3D Drucker auch neben seinem Arbeitsplatz stehen haben. Gerade im Bereich mit Schmuck oder kleinen Entwurfarbeiten zur Präsentation, sollten sich die Hersteller eher an kleinere und auch schönere Geräte halten.

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