Traditionell wird die Glühbirne im Zuge der Inneneinrichtung nicht als besonders präsentationswürdig angesehen. Ganz im Gegenteil: In der Regel werden die Lichtspender hinter Lampenschirmen und ähnlichen Vorrichtungen versteckt. Glühbirnen können allerdings auch als optisches Element durchaus etwas hermachen. Das beweist nicht zuletzt die schwebende Glühbirne Flyte, die beim Betrachter im ersten Moment Erstaunen auslöst. Denn die Birne scheint scheinbar ungebunden im Raum zu schweben und dient dennoch zuverlässig als Lichtspender. Auf diese Weise sorgt Flyte für eine besondere Note in der Raumgestaltung – ohne allerdings die Kernaufgabe einer Glühbirne aus den Augen zu verlieren.


Flyte
Flyte die fliegende Glühbirne ist ein Hit

Technik kann auch Smartphones laden

Rein technisch betrachtet, handelt es sich bei Flyte um keine bahnbrechende Innovation. Die genutzten Technologien sind alle längst bekannt. Entscheidend ist vielmehr die clevere Kombination der verschiedenen Effekte, die dann im Endeffekt zu einem interessanten Produkt führt. So wird die Glühbirne mit Hilfe eines Magnetfelds in der Luft gehalten, das in einem kleinen Holzkasten unterhalb der Birne produziert wird. Gleichzeitig sorgt kabellose Energieübertragung dafür, dass Flyte auch tatsächlich leuchtet. Diese Energieübertragung funktioniert übrigens nicht nur mit Glühbirnen, sondern kann auch genutzt werden, um beispielsweise das Smartphone zu laden. Die schwebende Glühbirne selbst wiederum, basiert auf derselben Technik wie andere handelsübliche Birnen auch.

Flyte im Video


Günstigste Version bereits vergriffen

Ganz billig ist der Flyte-Effekt allerdings nicht zu haben. Das Projekt befindet sich momentan in der Finanzierungsphase auf der Crowdfundingplattform Kickstarter. Dort sollte die günstigste Version ursprünglich 199 Dollar kosten. Das dafür vorgesehene Kontingent ist allerdings bereits vergriffen, so dass momentan 249 Dollar gezahlt werden müssen, um sich eine Version der Flyte-Lampe zu sichern. Über mangelndes Interesse können sich die Entwickler jedenfalls nicht beklagen. Das ursprüngliche Finanzierungsziel von 80.000 Dollar wurde bereits um mehr als das Doppelte übertroffen.

Quelle: Digitaltrends

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