3D-Drucker kommen langsam auch im Privatgebrauch an. Zwar sind sie immer noch nicht günstig, aber ein einfacher 3D-Drucker erfordert zumindest nicht die gleichen gewaltigen Investitionen wie noch vor ein paar Jahren und kann für manche Menschen echt nützlich sein. Das britische Unternehmen Mayku Industries sucht derzeit bei Kickstarter nach Unterstützern für einen Vakuumformer, der eine Alternative zum 3D-Drucker darstellen soll.


Die Nutzung eines 3D-Druckers ist aufwendig, besonders in kleinen Margen. Ohne entsprechende Designvorlage geht nichts, und der Druck dauert dann auch eine ganze Weile. Mayku Industries stellt mit der FormBox nun eine Alternative dar, die deutlich einfacher und schneller in der Nutzung sein soll.


Bei der FormBox wird eine Passivform des gewünschten Objekts verwendet, über die ein vorher ausgewähltes erhitztes Kunststoffblatt geschoben wird. So entsteht eine 3D-Gussform, die zur Herstellung von Objekten genutzt werden kann. Die FormBox wird dabei mit einem handelsüblichen Staubsauger betrieben.

Breites Anwendungsgebiet für die FormBox

Das Anwendungsgebiet ist breit gefächert. Mayku Industries nennt beispielsweise selbst entworfene Schokolade, Mini-Blumentöpfe oder Kerzenhalter. Aber auch komplexere Aufgaben wie Mini-Terrarien oder Kinderspielzeug sind kein Problem. Wie auch im Bereich der 3D-Drucker gibt es mit der Mayku Library eine Online-Plattform, auf der die Gussformen und Objekte geteilt werden können.

Günstig ist die FormBox allerdings auch nicht. Zusammen mit 30 Blatt Kunststoff kostet die Box bei Kickstarter 310 Euro, geliefert werden soll im Mai 2017. Im Rahmen der Kampagne wurden bereits mehr als 250.000 US-Dollar gesammelt.

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