Eine biegsame Kamera im Kreditkarten-Format, die je nach Biegungsgrad einen anderen Weitwinkel ermöglicht. Was ein wenig nach Wunschdenken klingt, haben Forscher des Computer Vision Lab der Columbia University im Konzept-Stadium bereits in die Realität geholt. Die flexible Kamera soll in Zukunft völlig neue Anwendungsfelder eröffnen und unter anderem autonome Fahrzeuge bereichern. In der aktuellen Pressemitteilung heißt es, dass die Forscher einen radikal neuen Ansatz bildgebender Verfahren liefern wollen.


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Flexible Kameras eröffnen völlig neue Möglichkeiten

Silikon ermöglicht die Flexibilität der neuen Kameras, die in Zukunft auch um Objekte herumgewickelt werden können. Als Einsatzgebiet nennen die Forscher beispielsweise autonome Fahrzeuge. Die Kameras ummanteln dann Teile der kurvigen Karosserie um in der Folge ein besseres Rundum-Bild aufzeichnen zu können. Bei den Dimensionen ist ebenfalls ein recht großer Spielraum möglich. Im Kreditkartenformat, würde eine flexible Kamera auch in das Portemonnaie passen. Wie damit fotografiert werden kann, wird im unten eingebetteten Videoclip gezeigt. Mit der Biegung der Kamera können unterschiedliche Winkel erfasst werden. Das Live-Bild sieht ein wenig verzerrt aus, die Foto-Ergebnisse sollen allerdings hochwertiger Natur sein. Bis die Technik die Marktreife erlangt, werden wohl noch einige Jahre vergehen. Interessant ist das Ganze dennoch. Wie die Kamera mit Energie versorgt wird und wie es mit der Speichermöglichkeit der Bilder aussieht, ist bisher noch nicht bekannt. Ein möglicher Ansatzpunkt wäre das flexible Gerät als Smartphone-Verlängerung zu nutzen. Gekoppelt mit dem Smartphone, könnten die Bilder dann direkt auf dem internen Speicher landen und dort auch verwaltet werden.


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