Die Glühbirne einer Straßenlaterne auszuwechseln ist eigentlich ein simpler Vorgang. Momentan nimmt dieser aber viel Zeit und Arbeitsaufwand in Anspruch. Denn der Techniker muss mit einem großen Fahrzeug anrücken, um dann in der Höhe die neue Birne einsetzen zu können. Bei den immer öfter zum Einsatz kommenden LED-Lampen muss der Austausch zwar seltener vorgenommen werden, das grundlegende Problem bleibt aber bestehen. Forscher der „University of Leeds“ arbeiten daher nun an einer Alternative: Eine Flotte von Drohnen soll kaputte Lampen automatisch wieder funktionsfähig machen. Mehr noch: Auch Schlaglöcher und unterirdische Rohre sollen so überwacht und gegebenenfalls ausgebessert werden.


By No machine-readable author provided. Jungpionier assumed (based on copyright claims). [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/) or CC BY-SA 2.5-2.0-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5-2.0-1.0)], via Wikimedia Commons
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Die Drohnen sparen Zeit und Geld

Das Konzept hat dabei zwei Vorteile: Erstens müssen die Techniker der Stadt nicht jedes Mal mit schwerem Gerät ausrücken. Dies spart Zeit und Geld. Zudem werden Fehlfunktionen frühzeitig erkannt. Aktuell kann es einige Zeit in Anspruch nehmen, bis die Information über eine kaputte Straßenlaterne oder ein gefährliches Schlagloch die Stadtverwaltung erreicht. Diese muss dann zudem noch schauen, ob Techniker verfügbar sind und die Ausbesserung ins Budget passt. All dies soll nach den Vorstellungen der Wissenschaftler zukünftig überflüssig werden. Die Drohnen sind nicht nur für die Reparatur geeignet, sondern überwachen das Straßennetz auch und werden aktiv, sobald ein Problem auftritt.

Drei verschiedene Reparaturdrohnen geplant

Die Stadt Leeds jedenfalls hielt das Konzept für sinnvoll und stellte der Universität 6,5 Millionen Dollar für ein entsprechendes Forschungs- und Entwicklungsprogramm zur Verfügung. Ziel der Wissenschaftler ist es dabei, drei verschiedene Roboterdrohnen zu entwickeln. Die erste übernimmt die Reparatur der Straßenlaternen, die zweite kümmert sich um Schlaglöcher und ähnliche Probleme und die dritte Drohnenvariante ist unterirdisch aktiv und sucht Rohre und Kanäle nach Problemstellen ab. Wann es allerdings tatsächlich soweit ist und die ersten Straßenlaternen von Drohnen wieder zum Leuchten gebracht werden, lässt sich momentan noch nicht abschätzen.


Via: Popsci

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