Frauen dürfen in Saudi-Arabien kein Auto fahren. Dieser Umstand sorgt bei den bekannten und auch hierzulande aktiven Anbietern von Taxi-Apps dafür, dass diese Unternehmen den Markt in Vorderasien für sich entdecken und massives Potenzial für Millionenumsätze wittern. Die Firmen Uber sowie das Rocket-Internet-Startup Easy Taxi sind nämlich bereits in Saudi-Arabien vertreten und bieten ihren Service an.


Laut dem Wall Street Journal ist die überwiegende Mehrheit der Kunden in Saudi-Arabien weiblich. Gut 80 Prozent beträgt demnach der Anteil der weiblichen Fahrgäste. Mithilfe der Apps nutzen die Frauen in diesem Land die Möglichkeit, um sich im chaotischen Verkehrssystem deutlich bequemer fortbewegen zu können.


Mahmoud Fouz, der Geschäftsführer von Easy Taxi in Saudi-Arabien, bestätigte das Potenzial des Taxi-Markts mithilfe der Fahrdienst-Applikationen für mobile elektronische Geräte. Dies zeigen zudem die vielen Eröffnungen von lokalen Büros der bekannten Anbieter der Taxi-Apps. In Saudi-Arabien finden diese Firmen exzellente Bedingungen vor. Knapp drei Viertel der Einwohner verfügen demnach über ein Smartphone und die Infrastruktur ist kaum mit westlichen Standards vergleichbar. Auf ein verlässliches Bussystem müssen Einwohner Saudi-Arabiens beispielsweise verzichten.

„Taxi-Apps sind die beste Alternative für Frauen mit einem eigenen Auto“

Dieser Meinung ist Raneen Bukhari, eine 27-Jährige Kunstgalerie-Inhabern aus Saudi-Arabien. Natürlich würde sie sich gerne selbst hinter das Steuer eines Autos setzen. Allerdings verbieten dies die Gesetze seitdem es Fahrzeuge gibt. Aufgrund dessen beschreibt Raneen Bukhari „Taxi-Apps sind die beste Alternative für Frauen mit einem eigenen Auto“.

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