freelancerDie Nachfrage nach IT-Freiberuflern war noch nie so hoch wie in 2011. Prognosen zufolge steigt dieser Trend auch weiterhin. Durch die zunehmende Bedeutung des World Wide Web und das rasante Wachstum von Online-Vermittlungsplattformen ist ersichtlich, dass Freelancing endgültig zur echten Alternative für ein festes Angestelltenverhältnis geworden ist. Es gibt durchaus sehr viele Firmen, die ausschließlich angestellte Mitarbeiter beschäftigen. Diese haben einen festen Arbeitsvertrag, feste Arbeitszeiten und einen zugewiesenen Arbeitsplatz. Außerdem unterliegen sie der Weisungsbefugnis des Arbeitgebers. In vielen Branchen ist es jedoch üblich, Freelancer zu beschäftigen, so z.B. in der IT-Branche. Dabei liegt nicht der Ersatz fest angestellter Mitarbeiter im Fokus, sondern die Flexibilität freier Mitarbeiter.


Freelancer werden gern auch als freischaffende oder freie Mitarbeiter bezeichnet. In einigen Unternehmen sind Freelancer eine gute Alternative zu Festangestellten, gerade wenn Projekte anfallen, bei denen weitere Experten gebraucht werden. Zudem wird Freelancing bei den Menschen immer beliebter, da es vielen Leuten immer mehr auf Flexibilität ankommt. Sie möchten selbst entscheiden, wann sie anfangen zu arbeiten, wie lange, in welchen Bereichen sie tätig sind und für welche Firma sie arbeiten. Gerade in der IT-Branche steigen die Verdienstmöglichkeiten weiter an, welcher IT-Experte aber tatsächlich verlangt wird, richtet sich wiederum nach der örtlichen Lage des Auftraggebers sowie nach den geforderten Fähigkeiten. Da Freelancer auch leistungsorientiert bezahlt werden, spielt es auch keine Rolle, wenn mal eine Pause eingelegt wird. Wenn Mitarbeiter Angry Birds spielen, schlägt sich dies jedoch sofort in Kosten für das Unternehmen nieder.

Wichtig ist, dass Freelancer sich in dynamischen Bereichen wie Programmierung und Webdesign immer auf dem Laufenden halten und die neuesten Entwicklungen verfolgen sollten, um ihren zukünftigen Erfolg zu garantieren. Wer sich nicht über Neuerungen informiert und nicht auf dem aktuellsten Stand ist, der kann schnell den Anschluss verpassen. Freelancer müssen auf ihr Angebot aufmerksam machen. Dazu gehört beispielsweise eine eigene, aktuelle Homepage die informiert und über die man Geschäfte tätigen kann.


Ein weiterer Trend im Bereich Freelancing geht auch hin zur Nutzung von Online-Vermittlungsplattformen. Auf diesen Plattformen können Freelancer ihr Angebot einstellen, sowie sich auf ausgeschriebene Projekte bewerben. Besonders beliebt sind Angebote/Projekte in den Bereichen App-Programmierung, Grafikdesign oder Texterstellung und Übersetzung. Daneben gehört zum Marketing auch die Nutzung von Social Media Dienstleistungen wie XING oder LinkedIN. Hier kann man als Selbstständiger und Freiberufler Kontakte zur eigenen Branche knüpfen. Außerdem ist diese Vernetzung wichtig um weitere Aufträge zu generieren. Freelancing ist ein Trend, bei dem man ständig auf dem neuesten Stand sein muss, um erfolgreich zu sein und gutes Geld zu verdienen.

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1 Kommentar

  1. gerhardq

    27. April 2012 at 19:40

    Es wäre ja schön, wenn die Freelancer von den Firmen direkt beauftragt würden.
    Aber die Realität sieht so aus, daß Vermittlungsfirmen dazwischengeschaltet sind, die bis über 30% des Geldes, das der Freelancer erwirtschaftet, für sich als Provision abzweigen.
    Ich habe 2 Jahre für solche Unternehmen gearbeitet, sehe das aber heute nicht mehr ein. Für mich wurden dem Endkunden ca. 120,-EUR/Stunde berechnet, von denen ich dann 84,-EUR erhielt. Und das für eine Email und ein kurzes Telefonat. Zum Glück erhielt ich nach Rechnungsstellung mein Geld relativ schnell. Ich hatte aber Kollegen, die wurden erst 120 Tage nach Rechnungsstellung bezahlt. Aber es ist auch so, daß viele große Unternehmen ihre Freelancer ausschließlich von Vermittlern beziehen. Da hilft im Grunde nur die Gründung einer Vermittlungsfirma, die einen selbst vermittelt. Dann bleibt das Geld da, wo es hingehört, beim arbeitenden Freelancer.
    Ein Freelancer hat so gut wie keine Rechte, für ihn gelten weder Kündigungsschutz noch muß besonders auf die Arbeitsbedingungen geachtet werden (wir mußten bei Siemens bei 42Grad im Büro arbeiten!). Und, wenn man es wirklich machen will, wird aus dem Koffer leben müssen.
    Es hat alles seine Vor- und Nachteile. Wer damit einverstanden ist, einen Teil seines verdienten Geldes an Vermittler abzugeben, der kann sich als Freelancer versuchen. Er muß aber wissen, daß er sich versichern muß, seine Steuererklärung machen muß und vor den Fall von Arbeitslosigkeit und Invalidität vorsorgen muß.

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