Das Transatlantische Freihandelsabkommen zwischen den USA und der Europäischen Union – offiziell „Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft“ (THIP) bzw. englisch „Transatlantic Trade and Investment Partnership (TTIP) wird in der EU kaum in der Öffentlichkeit diskutiert, geschweige denn offen darüber berichtet. Politiker summen alle im Gleichklang die Mär von den vielen neuen Arbeitsplätzen die das Abkommen anscheinend kreieren soll. Den offiziellen Report der Europäischen Kommission zur Entwicklung der Wirtschaft durch TTIP findet man hier als pdf.

EU Bürger sind Lobbyisten und Konzernen ausgeliefert

Doch Tatsache ist, dass das Freihandelsabkommen fast nur von Konzernvertretern und Lobbyisten ausgehandelt wird und sogar einzelne Minister und Parlamentsabgeordnete im Europäischen Parlament keinen Zugriff auf die genauen Inhalte der Verträge erhalten oder mitreden dürfen sollte einem zu denken geben. Es handelt sich hier um ein Geheimdokument bei dem das Volk und seine Vertreter (fast) kein Mitspracherecht haben.


Europäische Lebensmittelstandards, Tierschutz, Datenschutz, etc. ADE!

Prinzipiell bedeutet die „Aufhebung von Handelshemmnissen“ nicht nur die Abschaffung von Zöllen, sondern auch, dass wir in der EU auf einiges an Selbstbestimmung verzichten müssen. Datenschutz, Tierschutz, Lebensmittelstandards, etc. werden aktuell auf Länder- oder EU-Ebene festgelegt. Dies könnte mit dem EU-USA Freihandelsabkommen nun bald Geschichte sein.

Kritischer ARD Report zum Freihandelsabkommen

https://www.youtube.com/watch?v=qEFVZr6dOTU

Berichten wie diesen ist es zu verdanken, dass sich der Widerstand gegen das Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU langsam mehrt und auch Politiker die kritischen Stimmen nicht einfach ignorieren können. Laut Spiegel mehren sich bereits die Gerüchte, dass sich die Verhandlungen deshalb noch über Jahre hinwegziehen werden. Ob es uns schlussendlich was nützt, werden wir sehen.

Wenigsten hilft dieser Beitrag vielleicht auch mit, das Volk etwas über die Machenschaften in Brüssel aufzuklären.

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1 Kommentar

  1. Paul

    9. März 2014 at 14:54

    Enthaltsamkeit ist geboten. Und dennoch wird man sich von all dem Mist nicht schützen können.

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