Burgerläden, die jeweils ein ganz besonderes Geschmackserlebnis versprechen, gibt es mittlerweile in jeder Stadt. Doch nicht alle davon sind wirklich innovativ. Oftmals versuchen die Besitzer auch einfach nur von dem allgemeinen Hype zu profitieren. Alex Vardakostas in San Francisco hingegen tüftelt bereits seit mehreren Jahren an einem ganz eigenen Ansatz: Er entwickelt einen Roboter, der Burger komplett autonom zubereiten kann. Früher trug die dafür gegründete Firma den Namen „Momentun Machines“, inzwischen wurde sie in „Creator“ umbenannt. Viel wichtiger aber: Am Mittwoch wird das erste Roboter-Restaurant für Burger eröffnen. Kunden können ihre Bestellung dort per Tablet aufgeben und digital bezahlen. Wenige Minuten später erhalten sie dann ihren frisch zubereiteten Burger.


Foto via Techcrunch

Der Preis des Burgers kann genauer kalkuliert werden

Der dafür entwickelte Roboter muss über verschiedene Fähigkeiten verfügen – vom Aufschneiden des Bins bis hin zum Formen des Fleischs. Dementsprechend komplex ist die Anlage auch: Die rund vier Meter lange Maschine besteht aus 7.000 Einzelteilen. In dem neuen Creator-Restaurant in San Francisco wurden zwei der Burger-Roboter errichtet, die zusammen auf eine Kapazität von 240 Burgern pro Stunde kommen. Neben dem Fleischklops kommen zudem noch Butter, Gurken, Tomaten, Käse und Zwiebeln auf das fertige Produkt. Ein Vorteil des Roboters: Er kann die jeweils verwendete Menge exakt bestimmen. Für den Kunden soll dies zu einem optimalen Geschmackserlebnis führen. Aber auch der Restaurantbesitzer profitiert, weil er die benötigten Mengen im Einkauf – und damit den Preis des Burgers – viel genauer kalkulieren kann.

Die Burger-Roboter sollen ein Milliardengeschäft ermöglichen

Später sollen die Kunden dann per App auch Konfigurationen am Burger vornehmen können. Aktuell liegt der Preis für den Standard-Burger bei sechs Dollar – was für die Vereinigten Staaten sehr günstig ist. Die Gründer versprechen dennoch ein gutes Geschmackserlebnis und beteuern, deutlich mehr Geld für hochwertige Zutaten ausgeben zu können als vergleichbare Restaurants. Der Grund dafür ist klar: Durch die Roboter fallen zum einen weniger Lohnkosten an. Zum anderen wird aber auch weniger Platz in der Küche benötigt – was ebenfalls für niedrigere Fixkosten sorgt. Bei der einen Burgerbude in San Francisco soll es daher auch nicht bleiben. Vielmehr sprechen die Gründer von einem Milliardenmarkt und scheuen auch den Vergleich mit McDonalds nicht. Investoren konnten sie für ihr Projekt ebenfalls bereits begeistern: Alleine im Jahr 2017 flossen 17,3 Millionen Dollar in das Unternehmen.


Via: Techcrunch

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