Atomenergie ist gefährlich und kann die Natur über einen langen Zeitraum hin weg zerstören. Die Lage in Japan ist auch zwei Jahre nach dem Reaktor Unglück von Fukushima noch immer sehr ernst. Die Gegend ist verstrahlt und es dringen jährlich, wenn man offiziellen Angaben glauben will, zwischen 300 bis 600 Tonnen radioaktiv-verseuchtes Wasser in das Meer der Ostküste Japans. Das Unternehmen Tepco versucht weiter und nahezu vergebens die Lage unter Kontrolle zu bringen. Eine weitere, neue Idee zum Stopfen der atomaren Lecks in der Anlage Fukushimas lautet: Ein Wall aus Stickstoff-Eis.

Lösung für Fukushima

Okay. Für die nächsten hunderte bis tausende von Jahren gibt es in Fukushima nichts mehr was man retten könnte. Die Gegend um den Reaktor, der am 11 März 2011 durch einen Tsunami schwer beschädigt und so eine radioaktive Katastrophe auslöste, ist vollständig verstrahlt. Das größte Problem allerdings ist, dass das Unternehmen Tepco und die Regierung Japans die Lage nur sehr schwer unter Kontrolle bringen können. Der Reaktor Komplex gleicht einem riesigen radioaktiven Schlachtfeld – wie dem in Tchernobyl und die Verantwortlichen suchen noch immer nach passenden Lösungen – die es prinzipiell gar nicht gibt – aber irgendetwas muss ja her.


Wand aus Eis soll Fukushima retten

Um die beschädigten Reaktoren und die Strahlung zu stoppen plant die Regierung und Tepco nun eine riesige Stickstoff-Eiswand um die Reaktorgebäude auf dem Gelände zu ziehen. Diese Eis-Wand soll sich vor allem das radioaktive Wasser kümmern, es zunächst gefrieren lassen, damit es nicht mehr unaufhaltsam über den Grund in das Meer gelangt. Ob und wann die Idee eines Eis-Walls allerdings umgesetzt wird ist erneut fraglich und auch wenn – es würde weitere 2-3 Jahre dauern bis dieser steht.

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Video Fukushima – Es fließt weiterhin Wasser ins Meer

Quelle

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2 Kommentare

  1. Michael

    15. August 2013 at 18:11

    Japan, das Volk mit der höchsten Lebenserwartung bis Fukushima kam.

    sehr traurig

  2. Karl

    15. August 2013 at 19:01

    Die sollen mal das ganze radioaktive Zeug da rausholen. Das könnens ja in einem anderen AKW lagern daweil. Dann bräuchten sie Fukushima auch nicht mehr kühlen.

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