Um sich effektiv vor ungewollten Übergriffen schützen zu können, hat sich das Pfefferspray in der Handtasche bei vielen Frauen bereits etabliert. Die kreativen Köpfe hinter einem Start-Up aus den USA griffen dieses Schutzsystem auf und fügten einige weitere sinnvolle Funktionen für das Sicherheits-Gadget der Zukunft hinzu. Wir stellen euch das High-Tech-Pfefferspray Defender vor.


Beim Defender dreht es sich um ein Pfefferspray in einem handlichen Format. Doch mit diesem Gerät sind Verbraucher nicht nur dazu in der Lage, das Spray in das Gesicht eines potenziellen Angreifers zu sprühen. Defender beinhaltet nämlich ebenso eine kleine Kamera, die den Täter fotografiert. Zudem löst das Gadget einen Alarm aus und fordert auf Wunsch medizinische Hilfe an. Das Beste ist dabei, dass der Defender trotz der beeindruckenden Funktionsvielfalt bequem in der Tasche transportiert werden kann.

Wie funktioniert der Defender?

Wenn der Defender vom Nutzer eingesetzt wird, zeichnet die Kamera automatisch ein Foto auf. Aufgrund des vorrangig direkten Zielens in die Augen ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass das Gesicht vom Angreifer aufgezeichnet wird. Da der Defender zudem über eine Bluetooth-Verbindung verfügt, die mit einem iPhone oder Android-Smartphone besteht, kann das Bild dann direkt an einer Überwachungszentrale versendet werden. Ein weiterer Knopf am Defender macht es des Weiteren möglich, dass ein Notdienst gerufen werden kann. Dadurch wird zudem ein weiterer Ton vom Defender ausgegeben. Dieser soll dafür sorgen, dass der Angreifer sich ertappt fühlt und umstehende Personen zur Hilfe eilen können.

Der Defender wurde vom Start-Up Pangaea Services mithilfe der Crowdfunding-Plattform Indiegogo finanziert. In weniger als 24 Stunden konnte diese Idee insgesamt 100.000 US-Dollar bei den Usern generieren. Ende 2014 soll der Defender dann zum Kauf bereitstehen. Der Preis beträgt dann 159 US-Dollar. Ab dem Kaufdatum ist eine Verbindung zum Überwachungsdienst über zwölf Monate inklusive. Dann kostet dieser Service zwischen 15 und 20 US-Dollar monatlich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.