Erik G. Sorto hat sich dazu bereit erklärt Neuro-Prothesen der nächsten Generation zu testen. Dabei steuert der querschnittsgelähmte Mann einen Roboter-Arm mit seinen Gedanken. Zum ersten Mal seit 14 Jahren, kann Erik dabei selbst ein Getränk greifen es zum Mund führen, trinken und den Becher wieder gezielt auf dem Tisch abstellen. Modernste Roboter-Technologie in Kombination mit neuronalen Meisterleistungen machen das schier Unmögliche möglich.


Neue Roboter-Armprothese der nächsten Generation

Im Laufe unserer Berichterstattung haben wir schon so manche Gedanken gesteuerte Prothesen vorgestellt. Was Forschern der Keck School of Medicine in Caltech jedoch im Laufe der Entwicklungen gelungen ist, setzt absolut neue Maßstäbe. Seit 2013 arbeiten die Forscher an der nächsten Generation von Hightech-Prothesen. Die neuste Version des Roboter-Arms reagiert nun noch schneller uns sanfter als der Vorgänger.


Im Video wird die Funktionsweise näher erläutert und auch demonstriert. Erik G. Sorto steuert den Roboter-Arm per Gedanken, also wie seinen richtigen Arm. Es handelt sich dabei weder um eine Fernsteuerung noch um ein Programm. Um den Arm Zielgerichtet steuern zu können, wurden Erik G. Sorto vier Elektroden in den parietalen Assoziationscortex (ein Bereich der Großhirnrinde) implantiert. Somit kann der Arm zum einen ausgerichtet werden und zum anderen auch zugreifen. Nach einer kurzen Trainingseinheit ist Erik G. Sorto in der Lage mit dem Roboterarm Alltagsaufgaben zu bewältigen.

Dank dieses vollwertigen Arms, wird Erik G. Sorto wieder ein Stück weit mehr Lebensqualität geschenkt. Allein die Tatsache, dass der junge Mann sich jetzt wieder selbst einen Drink genehmigen kann, ist seiner Aussage zufolge einfach großartig.

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