Vor drei Jahren ungefähr wurde der GelSight Sensor entwickelt um mikroskopisch kleine Objekte erfassen zu können. Nun etwa drei Jahre später haben Forscher vom MIT und der Northeastern University das Anwendungsspektrum auf die Robotertechnik ausgeweitet. Das Resultat ist ein Roboterarm, der über eine ziemlich ruhige und Hand verfügt. Dank des implementierten Sensors ist die Roboterhand mit einem taktilen Tastsinn ausgestattet, der der menschlichen Hand einiges voraus ist. In einem Videoclip haben die Forscher das Ergebnis der Arbeit festgehalten. Gezeigt wird ein Roboter-Arm, der das USB Kabel eines Ladekabels für das iPhone gekonnt in den USB-Slot steckt. Ohne GelSight-Sensor trifft der Roboter nicht immer sein Ziel, so dass die Kabelverbindung nicht hergestellt werden kann.


Einfach gesagt erfasst das GelSight-System die jeweils ertasteten Objekte und wandelt die Konturen dann in ein dreidimensionales Gebilde um und verschafft sich folglich einen räumlichen Eindruck. Die gewonnenen Erkenntnisse werden dann dazu genutzt um die aufgetragenen und zuvor als sehr schwierig erwiesenen Aufgaben besser zu meistern. Der GelSight-Sensor verschafft dem Roboterarm also einen gewissen Feinschliff. Laut den Angaben der Experten ist der GelSight-Sensor in der Roboter-Hand sogar 100 mal sensibler als der menschliche Finger.


Quelle: MIT

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