Google erobert die Welt, darunter auch die berühmtesten Mussen unserer Zeit. Als eines der ersten Museen steht ein Museum in Madrid unter Vertrag. Die Faz schreibt dazu:


„Bisher konnte man mit Google Earth virtuell Madrid anfliegen und sich ein paar Sehenswürdigkeiten genauer anschauen, zum Beispiel den Prado. Von jetzt an erlaubt das Internet-Werkzeug, halb Atlas, halb Mikroskop, noch einiges mehr: den Flug ins Innere des Gebäudes und atemraubend vergrößerte Ansichten von vierzehn Meisterwerken…


, darunter Dürers Selbtbildnis, Tizians Reiterporträt Karls V. in Mühlberg, El Grecos „Mann mit der Hand auf der Brust“ und Goyas „Drittem Mai“.

Dank des ersten Kooperationsvertrags zwischen Google und einem Museum von Weltrang werden Internetnutzer so nah vor die Gemälde gebracht, wie es nicht einmal leibhaftigen Museumsbesuchern möglich ist, zu schweigen von entlegenen Bildwinkeln, die schon wegen der räumlichen Entfernung niemandes Auge erforschen kann. Die neue Erfassungstechnologie übertrifft das, was eine Digitalkamera mit zehn Megapixeln leistet, um das Tausendvierhundertfache. Das alte Buch der Kunst lässt sich neu lesen.“

Wie erwartet will Google die Welt erobern und -spätestens- jetzt wird das Außmaß von Google Earth klar. Der Milliarden schwere Konzern will nicht einfach nur mit Google Earth spielen. Google will die an die großen Scheine. Museen profitieren genauso, wie alle anderen Geschäfte,Läden,Sportclubs…Institutionen und öffentliche Einrichtungen.

Persönlich fande ich Google Earth schon von Anfang an Klasse. Die, die daraus profitieren sind ja wir als User. Der einzige Nachteil ist eben, dass es in Zukunft obligatorisch wird, sich als Unternehmen oder zum Beispiel Museum bei Google Earth eintragen zu müssen, annsonsten man nicht gefunden wird. Nichtsdestotrotz, die Idee,die Welt nachzubauen und nun der Vertrag von Mailand… Google Earth ist klar im Trend und zieht nun auch Kunstinteressierte in seinen Bann.

Einen ersten Eindruck davon, was mit Google Earth alles Möglich ist zeigte schon der kostenlose Flugsimulator, welcher als „Easteregg“ in die Applikation eingebaut wurde.

Bartosz

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2 Kommentare

  1. Erth

    23. Januar 2009 at 09:17

    Aber wann kommt endlich Street View nach Deutschland?! Weisst Du mehr?

  2. […] Branchen, wie zum Beispiel Museen aber auch Sicherheitsfirmen könnten von den sogenannten “Multi Touch Floors” […]

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