Google gab kürzlich bekannt, dass das Unternehmen 2017 genug erneuerbare Energien gekauft hat, um den kompletten Energiebedarf des Google-Konzerns zu entsprechen. Google Senior Vice President of Technical Infrastructure, Urs Hölzle, gab das Erreichen dieses beeindruckenden Ziels auf dem Google-Blog bekannt. Die Menge der gekauften Energie überstieg sogar den Verbrauch von Googles Operationen, inklusive den von Datenzentren und Büros.


Windenergie Windräder
Foto: Wind power, Håkan Dahlström, Flickr, CC BY-SA 2.0

Drei Milliarden Dollar für erneuerbare Energien

Das Ziel wurde über den Kauf von Energie aus erneuerbaren Quellen erreicht. „Over the course of 2017, across the globe, for every kilowatt hour of electricity we consumed, we purchased a kilowatt hour of renewable energy from a wind or solar farm that was built specifically for Google. This makes us the first public Cloud, and company of our size, to have achieved this feat„, so Hölzle.

Damit kauft Google mehr saubere Energie als jedes andere Unternehmen auf der Welt. Auch im März 2018 blieben andere Unternehmen hinter den Energie-Einkäufen Googles zurück. Zu Googles Energie-Projekten zählt unter anderem ein 80-Megawatt-Solarkraftwerk in Chile. Google unterhält Verträge über den Kauf von drei Gigawatt Energie von insgesamt 26 Projekten für erneuerbare Energien. Die meisten dieser Projekte sind entweder in Amerika oder Europa lokalisiert. Insgesamt investierte Google 2017 mehr als drei Milliarden US-Dollar in erneuerbare Energien.


Hölzle erklärt außerdem, dass es aktuell nicht möglich sei, den kompletten Energiebedarf eines Unternehmens wie Google direkt aus erneuerbaren Quellen zu decken. Deshalb hat Google für jede verbrauchte Kilowattstunde eine Kilowattstunde aus erneuerbaren Quellen produziert oder gekauft und in ein Stromnetz eingespeist. Dies kann jedoch auch an einem anderen Ort oder zu einer anderen Zeit geschehen sien.

Und ein Ende ist nicht in Sicht. „We’re building new data centers and offices, and as demand for Google products grows, so does our electricity load. We need to be constantly adding renewables to our portfolio to keep up. So we’ll keep signing contracts to buy more renewable energy. And in those regions where we can’t yet buy renewables, we’ll keep working on ways to help open the market„, so Hölzle.

via Google

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