Das Tech-Unternehmen Google gab kürzlich bekannt, dass vor dem Ende 2017 die gesamte im Unternehmen benötigte Energie aus erneuerbaren Energiequellen stammen wird. In den letzten Jahren hat Google vermehrt in Wind- und Solarenergie investiert und setzt nun zur letzten Investitionswelle an, um in Zukunft zu 100 Prozent auf erneuerbare Energien zu setzen. Das entsprechende Ziel hat sich das Unternehmen 2012 gesetzt.


Windenergie Windräder
Foto: Wind power, Håkan Dahlström, Flickr, CC BY-SA 2.0

Google leistet erhebliche Beiträge zum Klimaschutz

Die entsprechende Initiative läuft bei Google unter dem Namen „Google Green„. Das Unternehmen gab bekannt, dass der Umschwung auf erneuerbare Energien erst der Anfang sei. 2010 baute Google in Iowa eine 114-Megawatt-Windfarm, und seitdem ist Google zum weltweit größten Käufer eneuerbarer Energien geworden. „“Over the calendar year globally, for every unit of energy we consume, we’re purchasing the equivalent amount or more of renewable energy„, so Neha Palmer, Head of Energy Strategy bei Googles Infrastrukturabteilung.

Das Ziel, vollständig auf erneuerbare Energien zu setzen, haben viele Tech-Firmen. Google ist scheinbar der erste Konzern, der dieses Ziel auch erreichen wird. Apple beispielsweise konnte 2015 bekannt geben, dass die Unternehmens-Operationen in den USA komplett auf erneuerbare Energien setzen. Damit war das Unternehmen für sein weltweites Wirken bei einer Abdeckung von 87 Prozent mit grüner Energie. Google gelang es jedoch schnell, Apple diesbezüglich zu überholen. Unter anderem arbeiten die Datencenter des Suchmaschinengiganten 50 Prozent effizienter als es in der Branche Standard ist.


Ein wesentlicher Faktor bei Googles Umschwung auf erneuerbare Energien waren auch die seit Jahren fallenden Preise für Wind- und Solarenergie. Vor allem aber möchte das Unternehmen die eigene CO2-Bilanz verbessern und so einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

via Inhabitat.com"

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