Graphen wird als ein echtes Wundermaterial gehandelt. Das Problem dabei: Bisher lassen sich lediglich kleine Mengen in einem Labor herstellen. Viele Anwendungsmöglichkeiten von Graphen setzen allerdings voraus, dass Graphen in großen Mengen industriell hergestellt werden kann. Forschern des MIT jedoch ein Durchbruch, der genau das ermöglichen soll. Mit ihrer Methode können die Wissenschaftler qualitativ hochwertiges Graphen in großen Rollen herstellen – quasi wie Tapeten.


Bild: MIT

Graphen in Rollen

Das System des MIT basiert auf zwei Spulen, die mit einer Art Fließband verbunden werden, das durch einen Ofen führt. „The first spool unfurls a long strip of copper foil, less than one centimeter wide. When it enters the furnace, the foil is fed through first one tube and then another, in a ‘split-zone’ design. While the foil rolls through the first tube, it heats up to a certain ideal temperature, at which point it is ready to roll through the second tube, where the scientists pump in a specified ratio of methane and hydrogen gas, which are deposited onto the heated foil to produce graphene„, so das Team über die Entwicklung.

Mit dieser Methode lassen sich etwa 5 Zentimeter hochwertiges Graphen pro Minute herstellen. In einem Test konnten die Forscher die Maschine vier Stunden am Stück laufen lassen. Das Ergebnis war eine 10-Meter-Rolle hochwertiges Graphen. Das so hergestellte Material ist etwa hervorragend für den Gebrauch in Membranen geeignet, mit denen zahlreiche Moleküle aus Wasser herausgefiltert werden können.


In the end-to-end process, we would need to integrate more operations into the manufacturing line. For now, we’ve demonstrated that this process can be scaled up, and we hope this increases confidence and interest in graphene-based membrane technologies, and provides a pathway to commercialization“ äußert sich Professor John Hart, der an der Entwicklung der Methode beteiligt war.

Bis die Methode der MIT-Forscher tatsächlich industriell eingesetzt werden kann, wird noch einige Zeit vergehen. Aber die Forschung geht diesbezüglich in die richtige Richtung. Mittelfristig werden wir darauf angewiesen sein, Graphen in großen Mengen zu produzieren, um so gut wie möglich von den Vorteilen des Wundermaterials profitieren zu können.

via MIT

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