Chinas Großstädte ächzen unter der Luftverschmutzung, Abhilfe tut dringend not. Doch wie sieht der Ausweg aus? Eine deutliche Reduzierung des Verkehrsaufkommens würde sicherlich schon viel helfen, zum Beispiel, indem Autofahrer ihren Wagen gegen ein Fahrrad tauschen. Und wenn dann noch die Fahrräder luftreinigend wirken würden …


Roosegaarde ist der Erfinder des Smog Free Towers in Peking

Der Öko-Erfinder Daan Roosegaarde hat sich mit dem chinesischen Fahrradverleiher ofo und der Design-Plattform TEZIGN zusammengetan, der Luftverschmutzung den Kampf anzusagen. Millionen von Städtern sollen demnächst Zugriff auf ganz besondere Bikes erhalten, die nicht nur keine Abgase erzeugen und ihre Nutzer fit halten, sondern auch noch schmutzige Luft einsaugen und saubere wieder auspusten. Roosegaarde hat in Peking bereits seinen Smog Free Tower errichtet, der nach demselben Prinzip funktioniert, wie die Fahrräder, nur, dass er natürlich nicht mobil ist. Rund um den Turm sank die Luftverschmutzung um ganze 55 %, ein voller Erfolg also!


Ein vielversprechender Ansatz im Kampf gegen die Luftverschmutzung

Jetzt möchte Roosegaarde bildlich gesehen ganz viele solcher Türme auf zwei Rädern durch Chinas Metropolen senden, 20 Millionen Stück hat er geplant. Die Projektleitung läuft sowohl von seinem Heimatland, den Niederlanden, aus als auch von China. Im TED Talk sprach der Künstler und Erfinder zum ersten Mal über seine Pläne. Beginnen will er in Beijing, einer ehemaligen traditionellen Fahrradstadt, die er zu ihren Wurzeln zurückführen und im selben Atemzug von der hohen Schadstoffbelastung befreien möchte. In den kommenden Monaten sollen mehr Einzelheiten zu dem 20-Millionen-Fahrräder-Projekt ans Tageslicht kommen, doch vorerst müssen wir uns mit diesen noch etwas dürren Informationen begnügen. Insgesamt scheint es sich aber um einen ebenso kreativen wie vielversprechenden Ansatz zu handeln, den chinesischen Städtern ein lebenswerteres Umfeld zu schaffen. Jetzt müssen sich nur noch genügend freiwillige Fahrradfahrer finden!

Quelle: inhabitat.com

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