Fußgänger sind auf Straßen bekannterweise immer am meisten gefährdet. Das Guardian Crosswalk Konzept des Designers Ho-Joon Lim soll durch den Einsatz von Lasern das Überqueren von Straßen sicherer machen. Wie man auf den Bildern sehen kann, soll beispielsweise bei Rot ein Laserstrahl wie eine Abtrennung vom Betreten der Straße abhalten.

Konzept zu teuer?

Sobald die Fußgängerampel auf Grün springt, verändert sich die Richtung des Lasersstrahls. Er zieht sich jetzt über die Straße und bildet eine „Stoplinie“ für Autofahrer. Vor allem für Kinder könnte das Guardian Crosswalk Konzept hilfreich sein. Die roten Laserstrahlen stechen heraus und ziehen die Aufmerksamkeit auf sich. So können sicher die ein oder anderen Schüler aus Tagträumen oder Gesprächen gerissen werden und sie vor dem gefährlichen Betreten der Straße bewahren. Der Gedanke hinter dem Konzept ist sicher nicht schlecht, dennoch ist fraglich ob sich der finanzielle Aufwand lohnt. Die Installation der Laser an den Fußgängerübergängen ist nicht ganz billig. Für viel genutzte Zebrastreifen oder Zebrastreifen in der Nähe von Schulen, Kindergärten, Spielplätzen etc. ist das Guardian Crosswalk Konzept aber bestimmt eine Überlegung wert.


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4 Kommentare

  1. Sir Own Alot

    3. Dezember 2012 at 20:38

    Jährlich werden weltweit 2 Millionen Menschen vom KFZ-Verkehr getötet. 1 Million direkt bei Verkehrsunfällen, die andere indirekt durch Folgeschäden. Das ist mehr als in Kriegen.

    Es geht nicht darum Fußgänger davon abzuhalten die Straße zu betreten sondern Autofahrer in die Schranken zu weisen. Insofern halte ich von solchen Spielereien gar nichts.

    Die Todesrate kann durch Reduzierung der Geschwindigkeit reduziert werden. Bei Tempo 50 sterben weit über 90% der angefahrenen Fußgänger und bei Tempo 30 überlebt eine große Mehrheit. Weiters kostet die Einführung von Tempo 30 nichts. Einfach EU-weit beschließen und wir brauchen nicht mal zusätzliche Schilder.

    http://de.30kmh.eu –> „Jetzt online unterschreiben“

  2. Sir Own Alot

    3. Dezember 2012 at 23:49

  3. Phil

    4. Dezember 2012 at 02:44

    Gute Idee ! Aber ich denke, ein grüner Laser wäre besser sichtbar da das Menschliche Auge mehr rezeptoren für grün hat.

    Ein Roter Laser müsste sehr stark sein, das man ihn Tagsüber sieht. Das ist zwar machbar aber auch gefährlich, da er auf einer Höhe ist in der man ( vor allem Kinder ) hineinblicken könnte und sich somit schwere Augenverletzungen zuziehen könnte.

  4. Hogar

    5. Dezember 2012 at 02:08

    Geil, auf die ersten Verbrennungen auf der Haut und in den Augen bin ich gespannt. Gerade, weil die Laserstrahlen in Höhe der Köpfen von Kindern lang strahlen. Da war aber einer ganz schlau!

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