Das Telefonieren ist während der Autofahrt bekanntlich verboten. Nur die wenigsten Vergehen werden geahndet, da die Methoden zur Entlarvung der telefonierenden Fahrer von Fahrzeugen stark begrenzt sind. Mit der neuen Technologie Texting-Gun Sleuth II wurde nun jedoch eine Möglichkeit in den USA präsentiert, mit der die Handy-Nutzung am Steuer ermittelt werden kann. Zum Einsatz kommen hierbei Funkwellen aus dem TV-Kabelnetz.


Das US-Unternehmen ComSonics ist bereits seit vielen Jahren ein spezialisierter Ansprechpartner für die Polizei, wenn es um Radarfallen geht. Nun enthüllten die Radarexperten mit dem Texting-Gun Sleuth II eine neue Methode zum Aufspüren von Autofahren, die am Steuer mit dem Handy telefonieren. Die Technologie basiert auf Handy-Funkwellen. Mit einer Laserpistole können Polizisten somit feststellen, ob Autofahrer telefonieren. Diese Methode von ComSonics ist angeblich so genau, dass unterschieden werden kann, ob der Autofahrer oder Beifahrer telefoniert.

Genehmigung durch die Behörden steht noch aus

Laut ComSonics ist die Texting-Gun Sleuth II bereits marktreif und könnte in Massen produziert werden. Allerdings kostet dieses Gerät satte 2.000 US-Dollar, was für die klammen Kassen der US-Behörden möglicherweise zu viel ist. Allerdings könnte durch erhöhte Strafen durch das Telefonieren am Steuer eine Refinanzierung stattfinden. Aus den USA hagelt es jedoch ebenso Kritik, vor allem vonseiten der Datenschützer. Diese sind äußerst beunruhigt, was das Speichern und die Auswertung der Daten angeht, die die Texting-Gun Sleuth II ermittelt.

Foto: ComSonics

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