Die wenigsten dürften sich einen privaten Butler für zuhause leisten können. Das US-Startup Duo arbeitet daher an einer Technologie, die zumindest einen Teil der Aufgaben übernehmen kann. Der Spiegel mit dem Rufnamen Albert ist natürlich nicht in der Lage, das Frühstück zuzubereiten – er kann aber immerhin Nachrichten abrufen, das Wetter vorhersagen, Musik abspielen und Filme zeigen. Durch den Download zusätzlicher Apps können die Fähigkeiten auch individuell erweitert werden. Zudem kann der smarte Spiegel mit anderen Geräten im Haus verbunden werden. Auf diese Weise ist Albert dann in der Lage beispielsweise auch das Licht ein- und auszuschalten oder die Heizung heraufzudrehen. Gesteuert wird der intelligente Spiegel entweder über das integrierte Touch-Display oder per Sprachsteuerung.


Name, Geschlecht und Sprachfärbung können angepasst werden

Die Kommunikation erfolgt dabei auf Basis von künstlicher Intelligenz. Der Algorithmus lernt also im Laufe der Zeit dazu und soll somit den technologischen Butler-Service beständig verbessern. Bereits zu Beginn soll der Computer beispielsweise in der Lage sein, kleinere Witzchen zu machen. Wer also gleich mehrere Youtube-Anleitungen für eine einfache Tätigkeit benötigt, muss mit ein wenig Spott rechnen. Dafür kann die Kommunikation mit dem smarten Spiegel aber auch individuell angepasst werden. Wer Albert beispielsweise für einen unpassenden Rufnamen hält, kann auch einen anderen wählen. Zudem lässt sich auch das Geschlecht und die Sprachfärbung individuell einstellen.


Der Spiegel kostet für die ersten 1.000 Kunden 399 Dollar

Ganz billig ist allerdings auch der persönliche Assistent in Spiegelform nicht. Auf der Webseite des Startups können bereits Vorbestellungen aufgegeben werden, die dann ab Oktober 2017 ausgeliefert werden sollen. Die ersten 1.000 Kunden erhalten den Spiegel dabei noch für 399 US-Dollar, alle anderen zahlen 500 Dollar. Deutsche Kunden müssen zudem Versandkosten in Höhe von 89 Dollar mit einkalkulieren. Hinzu kommen mögliche Zollgebühren. Dafür erhält man dann allerdings nicht nur einen persönlichen Assistenten, sondern auch einen Spiegel. Denn neben den zahlreichen smarten Funktionen kann Albert natürlich auch ganz simpel dafür genutzt werden, das eigene Spiegelbild zu betrachten – wenn man das denn möchte.

Via: The Mashable

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1 Kommentar

  1. oskar

    7. April 2017 at 11:49

    Ein Spiegel mit Touchfunktion… klingt irgendwie nicht so smart, oder? Die Oberflächenbeschichtung würde mich ja mal interessieren.

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