Mit seiner Reise quer durch Kanada, hat hitchBOT bereits einiges gesehen. Nun hofft der kleine Roboter auf kräftige Unterstützung in Deutschland. Per Facebook und Website kann das Abenteuer mitverfolgt werden. Die Crew rund um hitchBOT versorgt Interessierte mit Video- und Bildmaterial. Es handelt sich hierbei aus soziologischer Sicht um ein spannendes Projekt. Der kleine Roboter trampt quer durch Deutschland und ist auf die Hilfe der Mitmenschen angewiesen. Gestartet wird am Freitag den 13. Februar. „Damit ich mich in Übersee auch vernünftig unterhalten kann, habe ich angefangen, Deutschunterricht zu nehmen“ berichtet hitchBOT auf seiner Website. Die Vokabeln „Currywurst“ und „Feierabend“ sitzen bereits.


hitchBot
via hitchBOT

Angewiesen auf die Hilfe der Menschen

Knapp 6.000 Kilometer hat hitchBOT im letzten Sommer, mit kräftiger Unterstützung der Menschen, in Kanada zurückgelegt. Nun möchte der kleine Robi auch in Deutschland Geschichte schreiben. Am 13. Februar beginnt die Reise. Auf dem Programmplan stehen unter anderem der Besuch des Kölner Karnevals und ein Meeting mit dem Fußball-Weltmeister. Um mitgenommen zu werden, muss hitchBOT sympathisch wirken und ab und zu auch einmal aus dem Nähkästchen plaudern. Dank der gesammelten Eindrücke von der letzten Reise, dürfte das kleine Kerlchen jedoch für die Deutschland-Tour durchaus gewappnet sein. Der Roboter spricht über seine Hobbys und seine Erfahrungen mit den Menschen. Technisch hat das kleine Kerlchen allerdings nicht viel zu bieten. Vielmehr sollen die Menschen durch dieses Projekt erste Kontakte mit Robotern knüpfen und ein Gefühl für das Miteinander bekommen. Bisher gehört das Zusammenleben mit Robotern noch in die Kategorie Science Fiktion. Wie wir jedoch aus der Vergangenheit schon lernen konnten, gibt es bereits in ausgewählten Bereichen Roboter, die Aufgaben von Menschen übernehmen. Zuletzt sorgte das japanische Roboter-Hotel für Schlagzeilen. Der Macher setzt hier auf Roboter-Personal an der Rezeption und im Bereich der Reinigungsarbeiten.

HitchBot


Die Beziehung zwischen Mensch und Maschine

Haushaltsroboter helfen schon jetzt Menschen im Alltag und reinigen dabei die Wohnung, teilen die Pillen ein beziehungsweise bringen die Medikamente an das Bett. Im Service-Bereich werden ebenfalls schon Roboter eingesetzt. Je menschlicher Roboter wirken, desto einfacher kann man sich mit diesen arrangieren. Das hitchBOT-Projekt möchte das Eis zwischen Mensch und Maschine langsam brechen. Wir sind gespannt, wie die Autofahrer hierzulande auf den kleinen Roboter mit Schwimm-Nudeln als Arme und Beine und einer Mülltonne als Torso reagieren. Knapp acht Kilogramm bringt das kleine Kerlchen auf die Waage. Da hitchBOT nicht laufen kann, muss er auf den Beifahrersitz gehievt werden. Hierbei müssen die Menschen schon eine erste Hürde überwinden, nämlich den Roboter berühren. Würdet ihr hitchBOT, ohne lange zu zögern, spontan mitnehmen?

hitchBOT geht auf Deutschland-Tour Video

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