Da E-Book-Reader aktuell nur schwarz-weiß Inhalte darstellen, benötigen sie keine Hintergrundbeleuchtung und weisen aufgrund dessen besonders lange Akkulaufzeiten auf. Derzeit wird in den Hewlett-Packard Forschungslabors eifrig an Bildschirmen getüftelt, die leuchtende Farben, ohne die bislang benötigte Hintergrundbeleuchtung darstellen können. Forscher des US-Herstellers Hewlett-Packard befassen sich aktuell mit der Verbesserung der E-Book-Reader Flachbildschirme. Laut dem US-Wissenschaftsmagazin Technology Review entwickeln die Forscher aus dem Hause Hewlett-Packard für diesen Zweck neue Materialien. Diese Display Entwicklungen, sollen die Darstellung von E-Books oder auch Videos in Farbe ermöglichen.

Wenn es gelingt, die Bildschirme so zu entwickeln, dass sie eine Farbdarstellung ohne zusätzliche Hintergrundbeleuchtung ermöglichen, hätte man einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht.


Durch Apples iPad und andere Entwicklungen ist man im Hause Hewlett-Packard unter Zugzwang gesetzt worden. Will man mit den Produkten der Mitbewerber mithalten, ist es immens wichtig ein Display zu entwickeln, das die Farbwiedergabe ohne Hintergrundbeleuchtung ermöglicht. Das Unternehmen E-Ink gibt an, dass man im kommenden Winter dementsprechende Farbdisplays auf den Markt bringen will. Dieses Unternehmen liefert aktuell die meisten Bildschirme für die E-Book-Reader.

Die Entwickler von Hewlett-Packard haben bereits erste Materialien entwickelt, die diese Aufgabe lösen könnten. Problematisch ist allein noch die Farbe Blau, bei der man noch zu keiner geeigneten Lösung gekommen ist. Bisher hat man aus dem Hause Hewlett-Packard noch nicht verlauten lassen, wann diese Technik marktreif sein wird. Jedoch beschäftigt man sich schon mit Verfahren, wie diese Farbdisplays in Serie hergestellt werden könnten. Somit bleibt abzuwarten, wann genau Hewlett-Packard das erste Modell auf den Markt bringen wird und ob sie der Konkurrenz den entscheidenden Schritt voraus sein werden. Die ersten farbigen Displays, die mit farbigen Filtern arbeiten sind beim Hersteller E-Ink vorhanden. Diese Displays, mit den verbauten Filtern schlucken allerdings zu viel Licht, weshalb sie schwer ablesbar sind.
via golem.de

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