Pro Jahr werden in Deutschland rund 350.000 Fahrräder gestohlen. Dennoch wird noch zu wenig Geld in hochwertige Sicherungstechnik investiert. Gerade bei kürzeren Zwischenstopps – etwa dem Brötchenholen beim Bäcker – ist das Abschließen zudem teilweise eher nervig. Doch Diebe nutzen auch diese Gelegenheiten gerne. Die Gründer Christian Anuth, Markus Weintraut und Christian Werner haben dafür nun eine smarte Lösung entwickelt: Das Schloss „I LOCK IT“ kann per Bluetooth mit der App auf dem Smartphone gekoppelt werden.


Entfernt sich der Besitzer dann von seinem Rad, wird dieses automatisch abgeschlossen. Für Menschen ohne Smartphone gibt es zudem auch eine Alternative: Hier funktioniert der Mechanismus über einen Sensor am Schlüsselbund.

Ist das Fahrradschloss I LOCK IT in „Die Höhle der Löwen“ tatsächlich ein innovatives Produkt? Foto: MG RTL D / Frank Hempel

Ein Bewegungssensor schlägt Alarm

Die in der Höhle der Löwen präsentierten Fähigkeiten von „I LOCK IT“ gehen aber noch darüber hinaus. Denn das Schloss verfügt auch über einen Bewegungsmelder und einen Erschütterungssensor. Macht sich also jemand unrechtmäßig an dem Rad zu schaffen, löst ein Alarm aus und der Besitzer erhält eine Nachricht auf seinem Smartphone. Dies funktioniert auch, wenn das Schloss gar nicht geknackt wird, sondern das Fahrrad schlicht weggetragen wird. Freunde und Bekannte können das Rad aber auch weiterhin ausgeliehen bekommen: Dazu muss nur der elektronische Schlüssel übertragen werden – was sehr unkompliziert möglich ist. Bei längeren Stopps gibt es zudem eine Einsteckkette, mit der das Fahrrad auch physisch befestigt werden kann.

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Zuletzt aktualisiert am 24.04.2018

Bisher ist der Vertrieb noch das größte Problem

In „Die Höhle der Löwen“ wagen sich die Gründer nun, um neue Vertriebskanäle zu erschließen. Denn bisher ist das Produkt nur auf der firmeneigenen Webseite zu finden. Selbst bei Online-Händlern wie Amazon sucht man danach vergeblich. Die Löwen könnten in diesem Punkt durchaus hilfreich sein. Denn nicht nur Ralf Dümmel ist gut darin, die eigenen Produkte auch im stationären Handel zu platzieren. Fraglich ist allerdings, ob es sich tatsächlich um eine vollkommen neue Erfindung handelt. Denn auch viele klassische Hersteller von Fahrradschlössern haben bereits automatisierte Lösungen im Angebot. In diesem Punkt werden die Löwen den Gründern sehr genau auf den Zahn fühlen.


Das Produkt ist theoretisch gut für das Fernsehen geeignet

Von der Antwort dürfte dann auch abhängen, ob die Unternehmensbewertung gerechtfertigt ist: Die Gründer bieten zehn Prozent ihrer Anteile für 135.000 Euro an. Nach Adam Riese wäre das gesamte Unternehmen demnach 1.350.000 Euro wert. Einen Vorteil hat das „I LOCK IT“ Schloss allerdings: Die Funktionsweise lässt sich sehr einfach erklären. Theoretisch wäre das Produkt damit ideal für das Teleshopping geeignet – und damit ein Fall für Judith Williams. Für die Gründer muss dies aber nicht von Vorteil sein: Williams hat in dieser Staffel schon mehrmals Deals abgeschlossen, die dann nicht umgesetzt wurden.

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