Bananenschale
Foto: Steffen Prößdorf CC BY-SA 3.0 (VIA WIKIMEDIA COMMONS)

In der Nacht wurden an der Harvard Elite-Universität die Ig-Nobelpreise für 2014 verliehen. Ausgezeichnet wurden Wissenschaftler und Forscher, die teilweise jahrelang an ziemlich kuriosen Studien arbeiteten. Eine der  Preisträger ist die Biologin Sabine Begall von der Universität Duisburg-Essen. Zusammen mit ihrem Team fand sie heraus, dass Hunde ihre Position nach dem Magnetfeld der Erde ausrichten, wenn diese den größeren und auch kleineren Geschäften nachgehen. Als Preis erhielt sie ein Mensa-Tablet, welches mit Besteck und Geschirr aus Plastik bestückt ist. Neben der Urkunde floss aber auch Bargeld, nämlich stolze zehn Billionen simbabwische Dollar. Sabine Begall verteilte am Ende ihrere Rede übrigens Tütchen aus Plastik für den Hundekot, passend zum Forschungsschwerpunkt.


Nobelpreise für unterhaltsame Forschung

Ig steht übrigens für „ignoble“ und heißt übersetzt unwürdig. Die Veranstaltung ist sehr begehrt und zog auch echte Nobelpreisträger an. Während der Gala wurden immer wieder kleine Papier-Flugzeuge durch die Räumlichkeiten befördert. Diese mussten die echten Nobelpreisträger übrigens am Ende der Preisverleihung wieder auffegen. Weitere ziemlich skurrile und dennoch entsprechend unterhaltsame Preisträger erforschten unter anderem die Gleitfähigkeit von Bananenschalen oder untersuchten wie Nasenbluten am besten mit gepökelten und in Streifen geschnittenen Schweinefleisch gestoppt werden kann. Es ging also schon ziemlich schräg zur Sache. Die Karten für die Ig-Nobelpreis-Verleihung waren im Voraus sehr schnell ausverkauft.

In diesem Jahr fand bereits die 24. Veranstaltung statt. Kern der Ig-Verleihung ist laut dem Veranstalter, dass das „Ungewöhnliche gefeiert und das Fantasievolle geehrt“ werden soll. Marc Abrahams, der Herausgeber einer wissenschaftlichen Zeitschrift zu kuriosen Forschungen, hat die Gala mit einer Rede beendet. Er wünschte vor allem den Gewinnern mehr Glück für die Forschungen im nächsten Jahr. Die Show wurde live im Internet übertragen. Ein weiteres Highlight war übrigens ein kleines Mädchen, welches immer dann die Bühne betrat, wenn die Danksagenden Gefahr liefen zu sehr auszuschweifen. Mit den Worten:“Bitte hör‘ auf, mir ist langweilig.“, wurde die Rede dann unterbrochen.


Wer sich selbst ein Bild von der etwas anderen Nobelpreisverleihung verschaffen möchte, dem empfehlen wir den Blick auf den folgenden Videoclip. Hierbei handelt es sich um die Preisverleihung aus dem letzten Jahr. Die aktuelle Veranstaltung ist leider noch nicht online.

Quelle: improbable.com

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