Ikea ist der weltweit größte Möbelkonzern. Besonders bei jungen Leuten sind die Selbstbau-Möbel des Konzerns beliebt. Auch die neueste Strategie von Ikea dürfte bei der Kundschaft gut ankommen: Das Unternehmen möchte grüner werden. Dazu sollen die Möbel bis 2030 nur noch aus nachwachsenden und recycelten Rohstoffen bestehen. Ikea hofft, den CO2-Fußabdruck so im Vergleich zu 2016 um 80 Prozent senken zu können.


Ikea Möbel
Foto: IKEA, Kungens kurva, Huddinge; Holger.Ellgaard CC BY-SA 3.0 (VIA WIKIMEDIA COMMONS)

Der erste Schritt in einer neuen Nachhaltigkeitsstrategie

Der erste Schritt der neuen Strategie wird es sein, bis 2020 alle Einwegprodukte aus dem Sortiment sowie aus den integrierten Restaurants zu entfernen. Die Rohstoffe machen bei Ikea einen Löwenanteil der Klimawirkung aus – nach Angaben des Unternehmens seien sie 2016 für insgesamt 38 Prozent der Emissionen verantwortlich gewesen. An zweiter Stelle folgte mit 23 Prozent die Produktnutzung der Kunden. Aktuell werden laut einer Ikea-Sprecherin etwa 60 Prozent des Sortiments aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Der Anteil an recycelten Materialien liegt bei 10 Prozent.

Wir setzen uns dafür ein, mit allen zusammenzuarbeiten – von den Rohstofflieferanten bis hin zu unseren Kunden und Partnern“, so der Ikea-Chef Torbjorn Loof. Mit der erneuerten Nachhaltigkeitsstrategie geht das Unternehmen neue Wege, da es sich um die erste derartige Strategie handelt, die auf das gesamte Ikea-Franchisesystem und die gesamte Wertschöpfungskette abzielt. Gemeinsam mit Unternehmen wie H & M, Sony und Coca Cola hat sich Ikea verpflichtet, sich wissenschaftsbasierte Ziele zu setzen. Mit solchen Maßnahmen soll dazu beigetragen werden, dass die Ziele des Pariser Klimaübereinkommens von 2015 erreicht und die globale Erwärmung auf 2 Grad Celsius oder weniger begrenzt werden.


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Zuletzt aktualisiert am 22.06.2018

Dass Unternehmen sich dazu verpflichten, ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, ist an sich lohnenswert. Um die Ziele des Pariser Vertrages wirklich zu erreichen, wird die globale Gemeinschaft allerdings zusammenrücken und an einem Strang ziehen müssen. In Zeiten, in denen die USA wieder aus dem Vertrag ausgestiegen sind und die meisten Länder nicht mal im Ansatz genug für den Klimaschutz tun, scheint es, als gäbe es diesbezüglich noch einiges zu leisten.

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