Die Natur ist unsere Lebensgrundlage, doch allzu viele Menschen achten sie gering. Vielleicht aber wächst nach uns eine Generation heran, die mit Liebe an den Pflanzen und Tieren um sie herum hängt – und diese hegt und pflegt: Wir Erwachsenen haben es in der Hand, in unseren Kindern eine besondere Beziehung zur Natur zu erwecken.


In Kindern die Liebe zur Natur erwecken: So funktioniert es!

14 Jahre Zeit, um die Kinder zu prägen

Bis zum Alter von etwa 14 Jahren, so sagt man, besteht die Chance, einem Kind eine enge Bindung an die Natur zu vermitteln. Danach sehen die Heranwachsenden die umgebenden Wälder, Wiesen und Flüsse im schlimmsten Fall nur noch als uninteressante Kulisse, die ihnen nicht besonders wichtig ist. In dem Buch »The Big Book auf Nature Acitivities« von Drew Monkman und Jacob Rodenburg erfahren Eltern und Erziehende, wie sich diese negative Entwicklung vermeiden lässt – und etwas wirklich Positives im Kind erblüht. Das sind die 6 wichtigsten Punkte:

1. Ein gutes Vorbild sein


Kinder eifern ihren Eltern und anderen Vorbildern nach: Wenn diese ständig vor irgendeinem Display kleben, werden sie dies alsbald selbst tun. Doch Erwachsene, die sich neugierig und voller Staunen in die Natur begeben, positiv über Landschaft und Tiere reden, bringen die Kleinen auf einen ganz anderen Pfad, der sehr viel besser für sie ist – und für die Zukunft dieser Erde.

2. Die Forscherfreude fördern

Kinder möchten erkunden und erforschen, das tun sie in der Natur zunächst ganz von selbst. Hier gilt es, den Kindern genügend Zeit zu lassen, sie nicht zu hetzen, wenn sie den einen oder anderen Stein umdrehen oder einen Käfer betrachten möchten. Ganz im Gegenteil: Macht einfach mit, wenn euer Nachwuchs mal wieder auf der Wiese hockt und Blümchen sammelt.

3. Eine Sammlung anlegen

Im Kindergartenalter packt die meisten Kleinen eine echte Sammlerlust: Sie stecken tote Käfer, Eicheln, Stöckchen und Tannenzapfen in ihre Taschen und präsentieren ihre Schätze stolz den Eltern und Freunden. Die beste Antwort darauf: Legt euch im Garten eine »Ausstellungsfläche« an, wo all diese Dinge zum Liegen kommen, damit jeder, der mag, sie sehen kann.

4. Die Natur gestalten

Viele Kinder lieben es, sich eine Hütte im Wald zu bauen, mit Steinen und Ästen einen Bach zu stauen oder sich ein Plätzchen im Garten zu schaffen, der ihnen allein gehört. Helft eurem Nachwuchs dabei, sich ein kleines Stück Natur zu erobern, ein Baumhaus zu errichten oder ein Weidentipi zu gestalten. Das macht Spaß und schafft eine enge Bindung zum natürlichen Umfeld!

5. Gemeinsam campen gehen

24 Stunden pro Tag in enger Gemeinschaft mit der Natur zu leben, das ist nur beim Campen möglich. Nachts in den Sternenhimmel zu schauen, beim Zirpen der Grillen einzuschlafen und vom ersten Sonnenstrahl geweckt zu werden: Unvergessliche Erlebnisse, die ganz sicher keine Stubenhocker hervorbringen!

6. Fragen zulassen – Antworten suchen

Es gibt keine dummen Fragen, besonders wenn es um die Natur geht. Hört euren Kindern gut zu, wenn sie Fragen zu diesem Thema stellen, und versucht, Antworten darauf zu finden. Wenn sich etwas nicht beantworten lässt, dann ermuntert den kleinen Fragesteller einfach dazu, Naturforscher zu werden und eines Tages selbst die Lösung herauszufinden.

Quelle: treehugger.com

Teile den Artikel oder unterstütze uns mit einer Spende.
PayPal SpendeAmazon Spendenshopping

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.