Klassische Etiketten, die an den Regalen im Supermarkt heften und dort die Preise der zum Kauf bereitstehenden Produkte anzeigen, werden in Zukunft der Vergangenheit angehören und durch kleine Bildschirme ausgetauscht. In Österreich testet die Kette Spar nun in einem Pilotprojekt in einer Wiener Filiale diese elektronischen Regaletiketten.


Die neuen Bildschirme, die die Kette Spar anstatt der klassischen Papieretiketten in diesem Pilotprojekt verwendet, stellen den Preis dar und können außerdem Texte in insgesamt drei verschiedenen Farben anzeigen. Das Pilotprojekt soll vor allem für weitere Erfahrungswerte im Umgang mit den elektronischen Regaletiketten sorgen, nachdem diese bereits vor einigen Jahren in einer Niederlassung in Slowenien erstmals ausprobiert wurden.


Deshalb sollen die elektronischen Regaletiketten verwendet werden

Die elektronischen Regaletiketten, die nun in einem Wiener Supermarkt der Spar-Kette zum Einsatz kommen, sind batteriebetrieben. Ist die Batterie leer, so muss diese demnach per Hand ausgetauscht werden. Diesem Problem ist sich Spar bewusst und möchte in Zukunft eine Lösung etablieren, wobei die modernen Regaletiketten an das Stromnetz angeschlossen sind. Massive Investitionen aufgrund der Verkabelungen sorgen jedoch zum aktuellen Zeitpunkt dafür, dass von diesen Plänen bisher abgesehen wird.

Spar begründet die Weiterführung des Testprojekts mit der Zeitersparnis der Mitarbeiter, denn diese mussten bekanntlich bis dato alle Etiketten manuell überprüfen. Außerdem soll die Preisgestaltung dann auch deutlich flexibler erfolgen, da eventuelle Änderungen per Mausklick im Supermarkt etabliert werden können. Des Weiteren sorgt die farbliche Gestaltung der elektronischen Etiketten noch dafür, dass die Kunden besser feststellen können, wenn es sich um ein Sonderangebot aus der Werbung oder Ähnliches dreht.

(via)

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