Googles Glass-Datenbrille wird bereits von Intel und dem Ray-Ban-Brillenhersteller unterstützt. Aktuellen Medienberichten zufolge wollen die beiden Unternehmen in Zukunft allerdings auch auf eigene Wearables setzen.


Recon Datenbrille - Google Glass Konkurent
Intel Datenbrille

Intel plant den Start einer Datenbrille

Die Produktreihe x86 von Intel soll in absehbarer Zeit auch Datenbrillen enthalten. Der Konzern scheint ein tieferes Interesse für die modernen Wearables zu hegen. Um das neue Projekt auch zielstrebig vorantreiben zu können, hat der Chiphersteller nun eine mehrjährige Kooperation mit der Luxottica Group besiegelt. Schon 2015 sollen die ersten gemeinsamen Produkte auf den Markt kommen. Google hingegen musste den Start der Glass-Datenbrille verschieben. Die Konsumenten seien noch nicht bereit für den nächsten Schritt. Zunächst wird erst langsam das Interesse an Wearables in der Form von Smartwatches und Fitnessarmbänder geweckt.

Der Wearables Markt bietet genug Potential

Die neue Datenbrille soll mit Intel-Chips ausgestattet werden. Vorrangig sieht Intel dabei eine Chance für das Fortbestehen der x86-Chips. Dabei ist auch eine Kooperation mit dem Modeunternehmen Fossil entstanden. Schließlich wollen auch Intel und Fossil in Zukunft gemeinsam Wearables auf den Markt bringen. Intel hat sich bereits im März mit der Übernahme des Fitness-Tracker-Spezialisten Basis Science in den Markt der Wearables eingekauft. Es bleibt spannend, wie sich der Markt der Datenbrillen entwickeln wird. Bisher hat Google gezeigt, was mit Glass alles möglich sein kann. Trotz der technischen Raffinessen geben sich nur wenige Verbraucher begeistert. Vielmehr wird Glass mit einem Spionage-Objekt verglichen. Mit der Datenbrille können auf Kommando Bilder und auch Videos aufgezeichnet werden. Die in der Brille integrierte Kamera fällt dabei kaum auf.


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