Die künstliche Intelligenz, die Teslas autonome Fahrzeuge steuert, muss wirklich viel im Blick behalten, wenn sie durch die Straßen von Paris kutschiert. Wer schon einmal selbst in Frankreichs Hauptstadt weilte, weiß sehr genau, dass der Straßenverkehr dort nicht ganz übersichtlich ist und die Franzosen gern mal einen heißen Reifen fahren. Im folgenden Video erhalten wir einen Einblick in die Seh- und Gedankenvorgänge einer vielbeschäftigten KI.


Tesla Motors
Wie sieht dieses Auto die Welt?

Ein Datenwust, der angemessene Reaktionen erfordert

Ein Auto von rechts, drei von links, auf welchen Fahrspuren? Und wie schnell überhaupt? Bewegen sich die Bikes links der Fahrbahn oder sind sie geparkt? In welche Richtung sind die Fußgänger unterwegs, werden sie die Straße passieren, kommen sie mir in den Weg, oder machen sie doch einen Bogen und schlagen eine ganz andere Richtung ein? Fährt der Bus vor mir jetzt an, kann ich hinterher? All das muss eine KI in Paris gleichzeitig bedenken und angemessen auf das Wirrwarr reagieren. Im Grunde macht ein menschlicher Fahrer kaum etwas anderes, nur sind wir uns dessen nicht so sehr bewusst! Darum erscheint es umso interessanter, einen Blick in die Aufzeichnungen der Entwicklerversion des Tesla-Autopiloten zu werfen. Die entsprechende Software fiel zufällig in die die Hände der Reddit-User Damian XVI und verygreen – und die machten diese rasante Fahrt durch Paris öffentlich.

Rote Autos, grüne Radfahrer, gelbe Fußgänger

Die am Auto angebrachten Kameras sind die Augen der KI, die Software ist ihr Gehirn. Jedes im Sichtfeld befindliche Objekt wird zuerst einmal verifiziert: Autos erhalten eine rote Rahmung, Radfahrer eine grüne, Fußgänger eine gelbe, und die Fahrbahn wirkt wie eine Art grüner Teppich. Die Fahrbahnbegrenzung ist mit gelben Strichen markiert, ihr Verlauf wird stets neu errechnet. Ebenso behält das System sämtliche Geschwindigkeiten und Fahrtrichtungen im Blick, es unterscheidet auch, auf welcher Fahrbahn sich das jeweilige Objekt gerade befindet. Wie viele Daten dabei gleichzeitig durch den Rechner laufen, bringt den Zuschauer bereits in den ersten Minuten zum Staunen!


Hier könnt ihr euch das Video selbst ansehen

Während Tesla auf Kameras setzt, verwendet Konkurrent Uber Laserscanner. Das würde sicher noch einmal ganz anders aussehen, doch die enorme benötigte Rechenleistung bleibt dieselbe. An dieser Stelle muss man ganz ehrlich sagen: Hut ab vor dieser Leistung – bei Maschine wie Mensch!

Quelle: business-punk.com

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