Die Idee, Drohnen für erste Hilfe zu benutzen, ist nicht unbedingt neu – es gibt bereits einige entsprechende Projekte. Das italienische Architekturbüro Carlo Ratti Associati hat sich mit der italienischen Straßenbehörde ANAS zusammengetan, um sogenannte „Smart Highways“ zu etablieren, auf denen Drohnen für Sicherheit sorgen können. Im Rahmen des Smart Highway Programms könnten in Kürze 2500 Kilometer italienischer Autobahnen umstrukturiert werden.


Drohnen machen die Autobahn sicherer

Das Infrastruktur-System für die Autobahnen sieht in regelmäßigen Abständen hohe Pfeiler vor, an deren Spitze eine Landeplattform und eine Ladestation für eine Drohne angebracht ist. Von dort aus können spezielle Drohnen starten, um den Verkehr zu überwachen. Die Drohnen sollen dabei diverse Funktionen erfüllen – von Instandhaltungsaufgaben über Verkehrsüberwachung bis hin zur Bereitstellung von erster Hilfe. Auch Unfälle, Überflutungen oder Feuer sollen von den Drohnen erkannt werden.


Die Daten, die von den Drohnen gesammelt werden, können weiterverarbeitet und in einem Infosystem für die Autofahrer dargestellt werden. Das System soll es auch ermöglichen, Informationen und Benachrichtigungen direkt an die On-Board-Elektronik der auf der Autobahn fahrenden Fahrzeugen zu senden. Die On-Board-Navigation soll außerdem in der Lage sein, Informationen an die Drohnen und die Pfeiler-Stationen zurückzusenden.

“With this project, we aim to superimpose a digital layer over the existing physical infrastructure of our road network, to gather better data about our highways. The next step will be to pool this data with information already collected by individual cars, in an “Internet-of- Roads” scenario that will make us ready for the other revolutionary breakthrough that is likely to happen in the next decade: the arrival of self-driving vehicles“, so Carlo Ratti, der unter anderem auch am Massachusetts Institute of Technology lehrt. Langfristig sollen die smarten Highways die Autobahnen sicherer machen, was ein durchaus sinnvoller Ansatz für den Einsatz vernetzter Technologien ist. Bis es soweit ist, werden sich die italienischen Behörden aber mit Sicherheit noch mit dem ein oder anderen Datenschützer auseinandersetzen müssen.

via Inhabitat.com

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