Überwachungskameras sind ein fester Bestandteil zahlreicher Sicherheitskonzepte. Zumeist sind sie allerdings fest an einem Punkt fixiert und geben daher nur einen groben Überblick über das Gelände. Tauchen dann verdächtige Bewegungen aus, müssen zumeist menschliche Sicherheitsleute ausrücken, um die Situation genauer zu betrachten. Dabei kommt es immer wieder auch zu Fehlalarmen, bei denen die Mitarbeiter fälschlicherweise heraneilen. Das japanische Sicherheitsunternehmen Secom hat daher eine Drohne entwickelt, die in solchen Fällen die Überwachungskameras unterstützen. Im Verdachtsfall fliegt sie einfach los und macht am Ort des Geschehens exaktere Bilder. In vielen Fällen reicht dies schon aus, um Entwarnung zu geben.


Via: Geek.com Copyright: Secom
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Bisher kann die Drohne noch nicht die Verfolgung aufnehmen

Ähnlich könnte dies beispielsweise auch bei Alarmanlagen mit Bewegungsmeldern funktionieren. Das Ziel der Neuentwicklung ist es, die Arbeit der Security Firmen effizienter zu gestalten. Denn je seltener die Mitarbeiter zu Fehlalarmen ausrücken müssen, desto besser sind sie aufgestellt, um echte Einbrecher zu entdecken. Die jetzt präsentierte Sicherheitsdrohne bringt allerdings noch einige Schwächen mit sich. So ist sie gerade einmal rund zehn Stundenkilometer schnell. Fahrzeuge oder schnell rennende Menschen kann sie daher nicht einholen oder verfolgen. Zudem operiert die Drohne aus einer Höhe von drei bis fünf Metern. Der Lärm der Rotorblätter dürfte dabei dafür sorgen, dass potentielle Einbrecher recht schnell erkennen, beobachtet zu werden.

Praxistauglichkeit muss noch erwiesen werden

In der Praxis muss sich also erst noch zeigen, ob die Drohne tatsächlich die Arbeit der Sicherheitsleute erleichtern kann. Generell ist die Idee, Drohnen zur Überwachung einzusetzen, aber durchaus sinnvoll. Denkbar wäre dabei auch die Kopplung mit anderen Hightech-Geräten. So wurde vor kurzem ein Drohnenzusatz präsentiert, der den Herzschlag von Menschen aufspüren kann. Gedacht ist dieser vor allem, um bei der Suchte nach Verschütteten zu helfen. Mit einigen wenigen Veränderung kann die Technik aber auch zum Einsatz kommen, um leerstehende Gebäude zu überwachen.


Via: Geek.com

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