Der Mount Fuji ist mit einer Höhe von 3776,24 Metern nicht nur der höchste Berg Japans, sondern auch eines der Heiligtümer des Landes. Aber auch bei Touristen ist der Vulkan sehr beliebt. Bei gutem Wetter können sie den imposanten Berg dabei bereits von Tokio aus sehen. Im Sommer kann der Fuji dann auch von unerfahrenen Bergsteigern vergleichsweise leicht bestiegen werden. Der heilige Berg hat sich daher zu einer Touristenattraktion gemausert: Bis zu 3.000 Menschen kommen täglich bei gutem Wetter auf dem Gipfel an. Wer dabei früh genug losgeht, kann die Sonne über dem Pazifik aufgehen sehen – ein spektakulärer und äußerst lohnender Anblick.


Mountfujijapan

Das WLAN-Netz soll auch bei Notfällen genutzt werden

Zukünftig können die Touristen dabei gemachte Fotos und Videos noch schneller in alle Welt versenden. Denn das japanische Telekommunikationsunternehmen KDDI Corp. hat angekündigt, auf dem Mount Fuji insgesamt mindestens 49 WLAN-Hotspots einrichten zu wollen. Diese sollen dann für zwei Monate sämtlichen Bergsteigern kostenlos zur Verfügung stehen. Eine Registrierung bei einem japanischen Mobilfunkanbieter ist dabei nicht erforderlich. Neben Hütten und Unterständen sollen dabei auch Hotspots auf freier Strecke entstehen. Diese sind dabei nicht nur als ein besonderer Service für die Touristen gedacht, sondern sollen auch in Notfällen zum Einsatz kommen. So können verletzte Bergsteiger auf diese Weise vergleichsweise einfach Hilfe rufen und dabei detaillierte Informationen mitschicken.


Immer mehr Städte locken mit kostenlosem WLAN

Kostenfreie WLAN-Hotspots erfreuen sich dabei in letzter Zeit zunehmender Beliebtheit. So können Einwohner und Touristen inzwischen beispielsweise in den Innenstädten von Berlin und Düsseldorf kostenfrei surfen. Auch der deutsche Gesetzgeber hat auf diesen Trend bereits reagiert und die sogenannte Störerhaftung abgeschafft. Aber auch Touristenattraktionen werden zunehmend mit WLAN-Hotspots ausgestattet. Ein Beispiel dafür sind die historischen Friedhöfe von Moskau – dort können Touristen nicht nur im Internet surfen, sondern auch Informationen über die dort liegenden historischen Persönlichkeiten abrufen. Aber auch eher weltliche Objekte wurden bereits mit WLAN ausgestattet: So beispielsweise alte Telefonzellen in New York.

Via: DigitalJournal

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