Den Traum des Fliegens hat sich die Menschheit mit der Entwicklung der Luftfahrt erfüllt, doch noch immer sitzen wir in Röhren oder fallen wenn wir mit einem Fallschirm aus einem Flugzeug springen. Worauf die Menschheit nun wartet ist der nächste Schritt, nämlich die sogenannte Instant Avitation. Wann immer man es braucht, könnte man in Zukunft in der Lage sein, in die Luft aufzusteigen und zu seinem gewünschten Ziel zu fliegen. Noch ist es ein langer Weg dorthin, denn vor allem der Start eines Flugzeugautos oder eben mit einem Jetpack verbraucht extrem viel Energie. Nichtsdestotrotz geht die Entwicklung in eine solche Richtung. Unter der Leitung von Yves Rossy wird in Dubai derzeit an den Jetpacks experimentiert und schon heute können zwei Menschen gleichzeitig mit den Raketenrucksäcken durch die Luft fliegen. Ein neues spektakuläres 11 Minuten Video gibt uns Eindrücke von dem Fliegen mit einem Jetpack.

Jetman Dubai: Jetpack in Aktion

Wer sich freiwillig einen Raketenrucksack um die Schultern schnallt, der muss schon einen gewissen Mut mit bringen, denn der Raketenrucksack beschleunigt dich binnen kürzester Zeit leicht auf 300 Stundenkilometer. Eine Geschwindigkeit die man nicht unterschätzen sollte, aber die es braucht um einen Menschen quer durch die Luft fliegen zu lassen. Yves Rossy hatte diesen Traum schon seit dem er Kind war und im Laufe seines Lebens hat er diesen Traum nicht aufgegeben. Über Jahrzehnte hinweg hat er seinen eigenen Raketenrucksack gebaut und ist heute soweit, sogar mit Freunden durch die Luft zu fliegen.


Im Notfall nutzt man den Fallschirm

In Dubai soll die Entwicklung des Jetpacks weitergehen und vermutlich dort münden, dass auch Normalsterbliche eine Spritztour mit den Jetpacks unternehmen können. Dafür wird halt derzeit viel getestet, um nichts dem Zufall zu überlassen. Und der Jetpack sieht schon wirklich extrem genial aus. Dank seiner grossen Fluegel koennen spektakuläre Manöver geflogen werden und der Treibstoff reicht anscheinend auch für mehrere Minuten aus. Um im Notfall für die nötige Sicherheit zu sorgen besteht der Jetpack auch aus einem Fallschirm. Im Notfall kann der Jetpack abgeschaltet und der Fallschirm geöffnet werden, was er sowieso tut, wenn man zum Landeanflug ansetzt. Jetzt fehlt nur noch der Vertikalstart und ein extremer Anstieg der Leistung um auch für Stunden in der Luft bleiben zu können. Unser Fazit: Neben fliegenden Autos und Motorrädern der heißeste Kandidat für die Zukunft der Luftfahrt.

Quelle: Popsci.com

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