Global betrachtet gehört Mittelfeldspieler James Rodriguez zu den beliebtesten Profis des FC Bayern München. Als er vor einigen Jahren für die stolze Summe von 80 Millionen Euro zu Real Madrid wechselte, konnte der Transfer anschließend alleine durch den Verkauf von Trikots refinanziert werden. Diese Popularität befördert Rodriguez schon seit längerem auch durch rege Aktivität in den sozialen Netzwerken. Nun kommt ein weiterer Baustein hinzu: Der Star rief seine eigene Cryptowährung ins Leben – den JR10 Coin. Die Idee, Initialen und Trikotnummer zu kombinieren, ist allerdings nicht wirklich kreativ. Christiano Ronaldo hat mit CR7 beispielsweise bereits eine Weltmarke etabliert. James ist nun aber immerhin der erste Fußballprofi mit eigener Cryptowährung. Bei der Realisierung des Projekts arbeitete er mit dem Startup Selfsell zusammen.


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Die Währung ist nicht mit konkreten Werten hinterlegt

Über deren App können die Token auch erworben werden. Als Ziel der Zusammenarbeit nannten die Partner vor allem die Idee, eine engere Bindung zwischen dem Sportler und den Fans zu schaffen. Außerdem sollen so neue Wachstumspotentiale auf dem globalen Sportmarkt generiert werden. Wie bei den meisten anderen Cryptowährungen auch sind die Token allerdings nicht mit einem konkreten Wert hinterlegt. Man erwirbt also nicht beispielsweise einen Teil der Marketingrechte des Fußballers. Vielmehr sollen mit der digitalen Währung später bestimmte Produkte wie spezielle Trikots oder Eintrittskarten erworben werden können. Ein gewisses Interesse scheint daran tatsächlich zu bestehen. Im Vorverkauf am Wochenende waren die ersten fünfzig Millionen Token bereits nach wenigen Sekunden vergriffen. Der reguläre Verkauf soll am 12. Juni starten.

Die Token dürften vor allem von Fans gekauft werden

Neben seiner Arbeit auf dem Fußballplatz widmet sich Rodriguez zudem bereits seit längerem auch der Vermarktung seiner Persönlichkeit. In Kooperation mit einem kolumbianischen Unternehmen hat er beispielsweise auch eine eigene Getränkemarke etabliert. Es ist also durchaus passend, dass der Südamerikaner nun auch auf den Crypto-Zug aufgesprungen ist – auch wenn er dort nicht alleine ist. Tatsächlich wurden inzwischen tausende digitale Währungen ins Leben gerufen. Zu den Initiatoren gehören dabei so unterschiedliche Institutionen wie der Staat Venezuela und der Daimler-Konzern. Als Geldanlage sind die Cryptowährungen allerdings ein riskantes Geschäft – langfristig werden sich wohl nur wenige wirklich etablieren können. Fußballfans haben in der Vergangenheit aber immer wieder gezeigt, dass sie gerne bereit sind, Geld in die Hand zu nehmen, um Fanartikel ihrer Stars zu kaufen.


Via: USA Today

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