Kaffee ist eines der beliebtesten Getränke weltweit, und in Maße^n konsumiert auch gesund. Allerdings ist der Muntermacher nicht bei jedermann beliebt. Andere dagegen sind echte Kaffee-Fans. Ob wir das schwarze Getränk lieben oder hassen ist unter anderem auch von unseren Genen abhängig, wie Forscher der University of Queensland im australischen Brisbane herausfanden.


Foto: Perfect appucino at Sump Coffee , Brandon Shea, Flickr, CC-BY 2.0

Genetische Komponente beim Kaffeegenuss

Die Studie von Jue-Sheng Ong und seinen Kollegen basierte auf der Annahme, dass manche Menschen den bitteren Geschmack von Kaffee deutlicher wahrnehmen als andere. Die Forscher nahmen sich die Gendaten von 1757 Zwillingen und fahndeten nach Genvarianten, die die Sensibilität von Rezeptoren für den bitteren Gchmack von Koffein, Chinin und einen synthetischen Bitterstoff beeinflussen. Anschließend untersuchten sie die Daten von etwa 430.000 Briten auf die betreffenden Genvarianten und ob es einen Zusammenhang mit dem Konsum von Kaffee und Tee gibt.


Und tatsächlich fanden die Forscher einen solchen Zusammenhang. Das genaue Ergebnis jedoch überraschte das Team: „ Man würde erwarten, dass die Menschen, die für den bitteren Geschmack des Koffeins besonders sensibel sind, eher weniger Kaffee trinken„, so Marilyin Cornelis, die Koautorin der Studie. Normalerweise wirkt ein bitterer Geschmack als Warnsignal, da viele Giftstoffe eher bitter schmecken. Bei den Kaffeetrinkern jedoch tranken diejenigen, die besonders empfindlich gegenüber dem bitteren Koffeingeschmack waren, sogar deutlich mehr Kaffee als die weniger sensiblen – allerdings im Schnitt nur eine Fünftel Tasse mehr. Der Effekt sei nicht groß, die Korrelation aber deutlich zu erkennen, so die Forscher.

Lavazza Crema e Gusto Tradizione Italiana Bohne, 1er Pack (1 x 1 kg)
Preis: 13,99€
Sie sparen: 1.00€ (7%)
Zuletzt aktualisiert am 15.12.2018

Lerneffekt sorgt für erhöhten Kaffeekonsum

Auf der Suche nach Zusammenhängen kamen die Forscher auf das Thema Konditionierung. „ Diese Ergebnisse unserer Studie sprechen dafür, dass bei Kaffeetrinkern die positive Verstärkung eine große Rolle spielt„, so Cornelis. Es gibt also eine Art Lerneffekt, der den bitteren Geschmack von Kaffee mit einer positiven Wirkung verbindet. Interessanterweise scheint diese Verstärkung bei Tee nicht zu funktionieren. Im Gegenteil: Die Menschen, die besonders empfindlich auf den bitteren Koffeingeschmack reagiere, wiesen einen eher geringen Teekonsum auf. Die Studie bestätigt jedoch, dass Geschmacksvorlieben eine genetische Komponente haben.

via Northwestern University

"

Teile den Artikel oder unterstütze uns mit einer Spende.
PayPal SpendeAmazon Spendenshopping
Tags

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.